Der größte Goldproduzent der Welt Barrick Gold (WKN 870450) denkt darüber nach, die Arbeiten an seinem Großprojekt Pascua-Lama auszusetzen oder nur eine kleinere Grube auf der argentinischen Seite des Projekts zu entwickeln, nachdem ein chilenisches Gericht vor kurzem einen Baustopp auf dem Teil des Projekts, der in Chile liegt, verhängte.

Barricks CEO Jamie Sokalsky erklärte, man arbeite daran, die umwelttechnische und anderen Anforderungen aus Chile zu erfüllen. Gleichzeitig aber prüfe man angesichts der Unsicherheiten auf Grund der Situation in Chile alle Alternativen genau.

Dabei sei man zwar noch in einem frühen Stadium, so Barrick, doch gebe es Überlegungen, eine andere, kleinere Grube nur in Argentinien zu entwickeln, um so doch eine Quelle der Erzproduktion zu haben. Damit könne man rund sechs Monate Erz gewinnen, während die chilenische Seite des Projekts kommissioniert und in Betrieb gebracht werde, hieß es aus dem Unternehmen weiter.

Barrick hatte gestern Quartalszahlen veröffentlicht, die trotz eines deutlichen Gewinnrückgangs die Erwartungen der Analysten übertrafen. Vor allem, da auch die Kosten weniger stark stiegen als erwartet und erste Umstrukturierungsmaßnahmen zu greifen scheinen. Einen Bericht hierzu finden Sie unter: Barrick Gold schließt Quartal besser als erwartet ab.


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