Jetzt wo die Produktion auf Altona Minings (WKN A1C15Y) Kupfer- und Goldmine Outokumpu in Finnland mehr als rund läuft, widmet sich das australische Unternehmen wieder verstärkt seinem Roseby-Projekt im Nordwesten Queenslands.

Wie Altona heute bekannt gibt, wird man Ende April ein 1.000 „Luftstoß“-Bohrungen (Rotary Air Blast, RAB) umfassendes Bohrprogramm von insgesamt 7.000 Meter Länge aufnehmen. Damit will man hochwertige Explorationsziele untersuchen, die potenziell zusätzliches Material für das Entwicklungsprojekt Little Eva liefern könnten. Eine bereits abgeschlossene Machbarkeitsstudie bescheinigt übrigens Little Eva schon jetzt ein Produktionspotenzial von 38.000 Tonnen pro Jahr. Weitere viel versprechende Ziele wie die Zonen Turkey Creek und Airport sollen später in der Bohrsaison mit so genannten Rückspülbohrungen erkundet werden.

Das Großprojekt Roseby stellt ein bedeutendes, kaum erkundetes Mineralfeld dar, das die Projekte Little Eva und Dugald River einschließt. Altona hat bereits zwei Jahre damit verbracht, Daten zu sammeln und zu organisieren und im Feld alte Anomalien zu überprüfen, sodass man sich jetzt auf einige der aussichtsreichsten Ziele konzentrieren kann.

Dazu gehört nach Ansicht des Unternehmens auch die Companion-Zone, die rund 30 Kilometer südlich von Little Eva liegt. Dabei handelt es sich um eine 7 Kilometer lange Zone, die von Norden nach Süden verläuft und historische, lokale Schürfarbeiten sowie zutage tretende Oxidkupfervererzung mit gelegentlich sichtbarem Gold aufweist. Hochgradige Gesteinsproben von Companion weisen bis zu 10 bis 26% Kupfer und 25 Gramm Gold pro Tonne auf. Frühere Bohrungen, von denen es allerdings gerade einmal vier gab, erbrachten Vererzungsabschnitte von bis zu 7,5 Meter Länge mit 0,9% Kupfer.

Die Fundstelle Turkey Creek liegt lediglich 2 Kilometer östlich von Little Eva und wurde teilweise bereits durch RAB- und Rückspülbohrungen abgegrenzt, bleibt aber insbesondere nach Norden offen. Hier will Altona die nördliche Ausdehnung der Zone testen und andere kleinere Anomalien untersuchen, die an Little Eva angrenzen. Ohnehin muss das Unternehmen Turkey Creek vollständig definieren, da die Zone zum Teil unter die geplanten Abraumlagerflächen reicht.

Zudem will Altona sich die Green Hills-Zone genauer ansehen, eine große von Norden nach Süden verlaufende Struktur. Diese könnte, glaubt man im Unternehmen, die Fortsetzung von zwei Trends sein, die die Bedford-Lagerstätte und das Turkey Creek-Ziel enthalten. Die Ziele sind von zahlreichen historischen Schürfaktivitäten sowie Gesteinsproben und Bodenanomalien durchzogen, die oft mit magnetischen oder radiometrischen Anomalien übereinstimmen.

Bei Prospect X schließlich handelt es sich um eine moderate magnetische und radiometrische Anomalie, die 18 Kilometer südwestlich von Little Eva liegt. Dort erbrachten Proben Gehalte von 0,3 bis 0,9% Kupfer.

Das Unternehmen plant, die Bohrungen in rund zwei Monaten abzuschließen.

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