Einem Bericht der kanadischen Tageszeitung Financial Post zufolge setzen einige der größten Hedgefonds nach dem jüngsten Einbruch des Goldpreises jetzt auf einen Rebound. Fonds hätten ihre Wetten auf ein Rallye des Goldpreises erhöht, nachdem dieser so stark gefallen war wie seit 33 Jahren nicht mehr, hieß es weiter. Damit werde die Ansicht von Milliardär John Paulson unterstrichen, dass Gold ein Comeback hinlegen werde.

Ein zweitätiger Goldabsturz von 13% hatte den Preis des edlen Metalls auf ein Zweijahrestief getrieben und dabei, so die Financial Post, 560 Mio. Dollar des Werts der Zentralbankreserven vernichtet, seit der Goldpreis 2011 sein vorläufiges Allzeithoch erreichte.

In einem Brief an seine Kunden habe Paulson & Co. nun geschrieben, so die kanadische Zeitung, dass weitere Käufe aus dem „offiziellen Sektor“ und die Nachfrage aus Asien den Goldpreis stützen werden. Damit schließt man sich BlackRock Inc. an, dem größten Vermögensverwalter der Welt, der eine ähnliche Meinung vertritt. Paulson & Co. geht davon aus, dass durch die anhaltend lockere Geldpolitik der Notenbanken schlussendlich die Inflation zunehmen wird, was sich positiv auf den Goldpreis auswirken werde.

Der Hedgefonds ist der größte Anteilseigner des SPDR Gold Trust, des größten börsennotierten Fonds weltweit, der mit Gold unterlegt ist. Den jüngsten Preiseinbruch bei Gold bezeichnete ein Black Rock-Manager vergangene Woche laut der Financial Post zudem als „Panikereignis“.

Auch die Analysten von Goldman Sachs, die mit ihrer Empfehlung, auf einen fallenden Goldpreis zu wetten, mit zu dem Preiseinbruch beigetragen hatten, erwarten nun, dass der Preis für eine Unze des gelben Metalls auf Sicht von drei Monaten wieder auf 1.530 USD steigen wird. Deshalb raten die Banker laut einer dpa-AFX Meldung jetzt, die Wetten auf einen fallenden Goldpreis einzustellen.

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