Kolumne von Johannes Forthmann

Technische Analyse Edelmetalle

Nach dem scharfen Einbruch von Edelmetallen war die zweite Wochenhälfte von einer Erholungsbewegung geprägt. Es war die größte Umsatzwoche seit 2001. Nachdem am Montagabend gegen Null Uhr ein neues 52 Wochen Tief markiert wurde, drehte der Preis im asiatischen Handel relativ schnell, aber ohne ein überwältigendes Momentum. Auf dem folgenden 240 Minutenchart habe ich das ganze Gemetzel abgebildet. Bei Silber sehen wir einen ähnlichen Chartverlauf.

Comex Gold ( 1 Preisstab = 240 Minuten) Seitdem sehen wir in diesem etwas kürzeren Zeitrahmen ein charttechnisches Umkehrmuster mit steigendem Boden, welches sich bis zum Wochenausklang fortsetzte. Die Gefahr eines weiteren "Downlegs" scheint zunächst gebannt. Auch am Cashmarkt kam es trotz einer 19% Marginerhöhung zu mutigen Käufen von hartgesottenen Goldbullen. Diese werden anhand der schnell ansteigenden Positionen offensichtlich, hier dargestellt an Silber.

Bei den Positionen der Commercials zeigten sich bis Mitte letzter Woche kaum Veränderungen. Der Einbruch kam aus heiterem Himmel. Am Sentiment der Non Commercials lässt sich eine steigende positive Tendenz erkennen. Sie wird seit März ebenfalls in Form eines ansteigenden Bodens sichtbar.

Zusammenfassung:

Ein weiteres Blutbad bei Edelmetallen ist zur Zeit wenig wahrscheinlich. Chartmuster auf 240 Minuten Intraday Basis wirken ansprechend. Der Cashpreis von Gold u. Silber verzeichnet in den letzten Tagen eine stark ansteigende Tendenz zu Folgemonaten.

Prognose: seitlich bis aufwärts innerhalb einer neu zu bildenden Schiebezone, die nach oben bis 1560 reichen könnte.


Johannes Forthmann ist deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Herausgeber des JF Research Newsletters. Es wird keine Garantie für die Richtigkeit der hier genannten Daten übernommen. (jf-research.com)

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