Überkapazitäten sollen vermieden werden, die freien Ressourcen sollen Geld einbringen. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage sorgt diese Strategie für Erfolg. Veris Gold (WKN: A1J6DZ) will in Zukunft nicht nur mit den eigenen Rohstofffunden auf der Jerritt Canyon Mine in Nevada (USA) Geld verdienen. Die angeschlossene Verarbeitungsanlage soll dank Fremdarbeiten ebenfalls für Umsatz sorgen, die Kosten drücken und so den Gewinn steigern. Kurz vor Ostern hat Veris Gold eine Vereinbarung mit Atna Resources (WKN: 886925) erzielt. Demnach soll Erz von Atna aus einer nahe gelegenen Mine in der Anlage von Veris aufgearbeitet werden. Dafür gibt es eine Gebühr je Tonne. Die Summe wurde jedoch nicht genannt.

Am Tag nach den Osterfeierlichkeiten meldet die kanadische Company den nächsten Deal auf diesem Gebiet. Nach Atna Resources wird auch Klondex Mines (WKN: 727231) Partner von Veris. Klondex fördert sein Erz im Fire Creek. Dieses Areal liegt im benachbarten Lander County. Benachbart ist in den Weiten von Nevada jedoch etwas weiter zu fassen. Die Distanz zwischen Förderstätte und Verarbeitungsort sind rund 150 Kilometer. Dabei ist die zwischen den Großstädten Reno und Salt Lake City gelegene Anlage von Veris Gold via Highway gut zu erreichen.

Das Erz von Klondex wird via LKW heran transportiert, im dritten Quartal 2013 soll es losgehen. Je Tonne erhält Veris Gold 148,50 Dollar, dies schließt die Frachtkosten mit ein. Damit machen die Nordamerikaner erstmals deutlich, was sie bei der Vereinbarung verdienen können. Beim vorherigen Deal mit Atna wurde keine Zahl genannt, dies ließ viel Raum für Spekulationen. Schon bei den damals im Raum stehenden mehr als 100 Dollar je Tonne sprach man von einer win-win-Situation. Somit sind die fast 150 Dollar von Klondex ein ausgezeichneter Preis.

Veris-Co-Chef Randy Reichert gibt sich entsprechend zuversichtlich. Er spricht von einer ausgezeichneten weiteren Umsatzquelle. Dabei hebt er hervor, dass Klondex seine Produktion im kommenden Jahr weiter steigern will. Wie viel Erz verarbeitet werden soll, wird bisher nicht mitgeteilt. Klar ist hingegen etwas anderes: Der Partner wird Veris ein Vorauszahlung für die anstehenden Arbeiten überweisen. Mit diesem Geld soll die Verarbeitungsanlage weiter modernisiert werden. Somit sollen Klondex, Atna aber auch Veris Gold die bestmöglichen Verarbeitungsbedingungen vorfinden.

Mit dieser zweiten Vereinbarung scheinen die Pläne von Veris noch nicht zu Ende zu sein. Weitere Möglichkeiten mit anderen Gesellschaften werden geprüft. Hier könnten neue Nachrichten anstehen.
 

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