Der größte Gold-ETF der Welt, der SPDR Gold Trust Gold Shares, hat am Dienstag zum ersten Mal seit sechs Wochen wieder einen Mittelzufluss erfahren. Wie es hieß, stiegen die Goldbestände, mit denen der börsennotierte Fonds unterlegt ist, um 0,22% auf 1.222,16 Tonnen. Das bedeutet, der Bestand legte von 39,207 Mio. Unzen am Vortag, dem niedrigsten Stand seit Juli 2011, auf dann 39,293 Mio. Unzen zu.

Der Fonds hatte in den vergangenen sechs Wochen hohe Abflüsse zu beklagen. Der Goldbestand war seit Anfang des Jahres um mehr als 130 Tonnen gefallen. Auch nach dem jüngsten Anstieg steht noch ein Abfluss von 128,7 Tonnen zu buche. Im gleichen Zeitraum 2012 hatte der SPDR noch einen Nettozufluss von 38,7 Tonnen Gold verbucht.

Mit den Verkäufen der SPDR-Anteile war auch der Goldpreis gefallen und hatte im Februar ein Siebenmonatstief von 1.554,49 erreicht. Allerdings war der Goldpreis zuletzt trotz anhaltender ETF-Abflüsse nicht weiter gefallen und hat sich mittlerweile sogar wieder auf mehr als 1.600 USD pro Unze erholt.

Wie die UBS dazu erklärte, hätten die Anleger den Anstieg über die Marke von 1.600 USD zunächst genutzt, um am Montag 390.000 Unzen aus ETFs zu verkaufen. Dann aber habe es einen kleinen Mittelzufluss gegeben, als die Anleger auf die steigenden Spannungen in Europa – Stichwort Zypen – reagierten.
 

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