Kolumne von Björn Junker

Silver Institute: Industrielle Silbernutzung soll 2012 bis 2014 bei 483 Mio. Unzen liegen

Von 2012 bis 2014 sollte die industrielle Silbernutzung im Durchschnitt über 483 Mio. Unzen betragen, erklären die Experten des Silver Institute. Das wären 53% mehr als die durchschnittliche jährliche Industrienachfrage von 313,4 Mio. Unzen zwischen 1992 und 2001.

Nach Ansicht des Silver Institute steigt die Nachfrage nach dem kleinen Bruder des Goldes aus vielen Richtungen. Denn Silber verfüge über zahlreiche Eigenschaften, die es ideal für industrielle Anwendungen in Bereichen wie Medizin und Elektronik, Solarenergie, Batterien, Supraleitern und Computertechnologie machen würden – neben der Anwendung in der Schmuckindustrie. Das Edelmetall widersteht extremen Temperaturen, dient als exzellenter Reflektor von Licht und Wärmeleiter und ist zudem von Natur aus ein antimikrobieller Wirkstoff.

Während die Industrie immer neue Einsatzmöglichkeiten für Silber entdecke, so die Experten weiter, steige auch die Nachfrage von Seiten der Investoren, die das Edelmetall zur Vermögenserhaltung erwerben würden. Das sei unter anderem daran zu erkennen, dass die US-amerikanische Prägeanstalt im Januar 2013 mit 7,5 Mio. verkauften American Eagle Silver Bullion Münzen einen neuen Rekord gemeldet habe. Insgesamt hätten Anleger in den ersten zwei Monaten dieses Jahres 10,9 Mio. dieser Münzen erworben, was einen Anstieg von 43% im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2012 bedeute, so das Silver Institute.

Zudem stünden Exchange Traded Funds oder ETFs, die mit Silber unterlegt sind, auf einem Rekordhoch. Zum 8. März hätten die Bestände bei 653,7 Mio. Unzen gelegen und damit 22 Mio. Unzen im Vergleich zum Jahresende 2012, so die Experten.

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