Kolumne von Björn Junker

Zyklon "Rusty": Die Pilbara-Eisenerzregion scheint glimpflich davon zu kommen

Zwar gab der Sturm zu großen Befürchtungen Anlass. Die wichtige australische Eisenerzregion scheint aber ohne größere Schäden davon gekommen zu sein. Der Eisenerzmarkt kann aufatmen. Die Unterbrechungen beim Transport enden, die Auslieferungen des Rohstoffs über die großen nordwestaustralischen Häfen starten wieder. Die Häfen in der Region wie zum Beispiel Port Hedland, einer der weltweit wichtigsten Export-Knotenpunkte für Eisenerz, haben wieder geöffnet oder werden in Kürze wieder öffnen. Damit können auch wieder Schiffe beladen werden.

Zuvor mussten die Häfen wegen des Zyklons "Rusty" geschlossen bleiben, der die wichtige australische Eisenerz-Förderregion Pilbara bedroht hat. Der Sturm hatte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern und sintflutartigen Regenfällen Sorge für große Schäden an den Bergwerken und den Häfen geschürt – ähnlich wie ein Sturm, der 2007 in der Region tobte. Für den wichtigsten Hafen der Region, Port Hedland, bedeutete "Rusty" einen Stopp der Aktivitäten für rund 86 Stunden. Nun sei der Zyklon keine Bedrohung mehr, heißt es.

Ganz überstanden hat die Eisenerzbranche vor Ort das Extremwetter aber noch nicht, der Sturm tobt im Inland weiter. So musste Atlas Iron (WKN: A0DNWE) Berichten zufolge ein Bergwerk in Pardoo evakuieren – hier sollen rund 2,5 Millionen Tonnen des Bodenschatzes pro Jahr gefördert werden. Auch für andere Gegenden, in denen Eisenerz gefördert wird, bleiben Wetterwarnungen noch aktiv.
 

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