2012 hatte der kanadische Goldproduzent Rio Alto Mining (WKN A0QYAX) seine Produktionsprognose mehrfach angehoben, zuletzt auf eine Spanne von 190.000 bis 210.000 Unzen des gelben Metalls. In diesem Bereich soll nun auch der Goldausstoß des laufenden Jahres liegen, wobei der größere Teil der Produktion auf das zweite Halbjahr 2013 entfallen dürfte.

Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen von CEO Alex Black schließlich eine Produktion von 201.113 Unzen des Edelmetalls erzielt.

Für das laufende Jahr rechnet Rio Alto nun damit, dass die Produktion ihren Höhepunkt im dritten Quartal erreicht. Nach ca. 34.000 Unzen Gold im ersten und rund 44.000 Unzen im zweiten Quartal soll sie dann bei ungefähr 64.000 Unzen Gold liegen. Im Abschlussquartal 2013 rechnet das Unternehmen dann noch einmal mit einem Goldausstoß von rund 59.000 Unzen. Insgesamt geht Rio Alto – ohne Rundungen – von einer Produktion von 200.181 Unzen Gold im laufenden Jahr aus.

Durchschnittlich soll der Gehalt des auf dem oxidischen Teil des La Arena-Projekts abgebauten Erzes bei 0,54 Gramm pro Tonne liegen. Im ersten und zweiten Quartal rechnet man mit 0,50 bzw. 0,47 Gramm Gold pro Tonne und in den Quartalen drei und vier mit 0,56 bzw. 0,61 Gramm je Tonne

Der damit unter dem Durchschnittswert aus 2012 liegende Metallgehalt erklärt unter anderem auch, warum Rio Alto auf La Arena 2013 mit einem Anstieg der operativen Cashkosten auf 675 bis 725 USD pro Unze rechnet. Hinzu kommen nach Aussage des Unternehmens Abraumarbeiten in der Calaorco-Grube in der ersten Jahreshälfte. Das und die steigenden Arbeitskosten unter anderem auf Grund der stärkeren peruanischen Währung dürften die operativen Kosten auf der Mine negativ beeinträchtigen.

Doch, so führt Rio Alto Mining weiter aus, habe man auch gleich eine Reihe von Möglichkeiten identifiziert, die Cashkosten gegenüber der Prognose für 2013 zu senken. Dazu gehören optimierte Bohr- und Sprengungsarbeiten, die Verbesserung der Produktivität der Bagger und Transportrucks sowie möglicherweise höher als erwartet ausfallende Metallgehalte, wie man es bereits im vergangenen Jahr erlebte. Laut CEO Alex Black wird Rio Alto auf La Arena dieses Jahr mit einer stetigen Rate von 36.000 Tonnen Erz, die pro Tag auf den Laugungsflächen platziert werden, arbeiten. Diese „steady-state" Produktion werde es dem Unternehmen erlauben, sich verstärkt auf die Kostenreduzierung zu konzentrieren, so Black.

An Aufwendungen für Investitionen und Exploration plant Rio Alto 2013 80 bis 100 Mio. Dollar ein. Davon sollen auf dem Oxidteil von La Arena 30 Mio. Dollar in die Erweiterung der Laugungsflächen auf das für die gesamte Lebensdauer der Mine geplante Niveau gesteckt werden, 37 Mio. Dollar in die Entwicklung der zweiten Produktionsphase (Kupfer und Gold) fließen und 7 Mio. Dollar für die Exploration auf dem 27.000 Hektar umfassenden Projektgebiet von La Arena aufgewendet werden. Hinzu kommen 2,5 Mio. Dollar für regionale Explorationsarbeiten und 9 Mio. Dollar für Aktivitäten, mit denen Rio Alto sich Beteiligungen an verschiedenen Liegenschaften von Duran Ventures und Santa Barbara Resources im Süden Perus verdienen kann.
 

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