Kolumne von Björn Junker

Finanzierung mit Tulum abgesagt: Monument Mining erwirbt restliche 30% am polymetallischen Mengapur-Projekt

Es hat sich zuletzt einiges getan, bei dem kanadischen Goldproduzenten Monument Mining (WKN A0MSJR). In einem aktuellen Update bringt das Management seine Anleger nun auf den neuesten Stand. Und da kann man lesen, dass Monument auch die restlichen 30% an dem Großprojekt Mengapur erworben hat – für 16 Mio. USD, die man aus dem vorhandenen Cash beglich. Damit ist Mengapur nun zu 100% im Besitz des Unternehmens.

Monument verfolgt auf dem Projekt einen mehrphasigen Ansatz, wie man es auch schon bei der Goldmine Selinsing erfolgreich tat. Dieser Plan sieht unter anderem weitere Bohrungen, den Bau eines Labors auf dem Projektgelände sowie die Errichtung einer neuen Konzentratanlage und einer parallelen Verarbeitungsanlage mit einer Kapazität von 5.000 Tonnen pro Tag vor. Zudem soll eine bereits auf dem Mengapur-Gelände befindliche Konzentratanlage instandgesetzt werden, sodass das Unternehmen davon ausgeht, dass auf Mengapur bis zu 6.000 Tonnen Material pro Tag zur Produktion eines Kupfer- und Edelmetallkonzentrats verarbeitet werden können.

Neben der Entwicklung von Mengapur will Monument natürlich auch die Produktion auf Selinsing weiter vorantreiben. Zuletzt hatte man bereits die Verarbeitungskapazität auf der Mine erhöht und so im zweiten Geschäftsquartal einen neuen Produktionsrekord aufgestellt (wir berichteten). Den operativen Cashflow von Selinsing steckt man in die fortlaufende Erweiterung der Goldressourcen der Mine. Dazu gehören anhaltende Bohrungen und Explorationsprogramme, Landerwerb, Verbesserungen an der Anlage und die Weiterentwicklung der Mine. Im November des vergangenen Jahres hatte Monument zuletzt viel versprechende Bohrergebnisse vorgelegt.

Auch in Bezug auf die Finanzierungsaktivitäten des Unternehmens hat sich zuletzt einiges getan. Monument hatte Mitte Dezember eine Privatplatzierung in Höhe von bis zu 80 Mio. USD gemeldet, die von einem Konsortium unter der Leitung von Mackie Research Capital und unter Beteiligung von Salman Partners durchgeführt wird. Damit will das Unternehmen die Entwicklung von Mengapur finanzieren.

Wie Monument ausführt, wird diese Finanzierung zu wesentlich besseren Bedingungen erfolgen und den bestehenden Aktionären eine geringer Verwässerung bescheren als bislang geplante Privatplatzierungen mit der Tulum Corporation. Zudem sei die Dezember-Finanzierung auch deutlich attraktiver als die im Oktober angekündigte geplante Finanzierung mit Tulum, da bestehende Aktionäre und potenzielle Neuinvestoren in größerem Umfang beteiligt würden und auch Monuments Ansehen am Kapitalmarkt gesteigert werde. Es werde, so das Unternehmen weiter, Monument darüber hinaus einen besseren Zugang zu und größere Glaubwürdigkeit bei institutionellen Investoren verschaffen.

Auch die Risiken bei der Durchführung und in Bezug auf Einsprüche der Aufsichtsbehörden seien mit der im Dezember gemeldeten Finanzierung geringer. Eine im August mit Tulum vereinbarte Platzierung sei ja am Einspruch der Behörden gescheitert. Entsprechend hat sich Monument entschieden, die zuletzt geplante Finanzierung in Höhe von 23,4 Mio. USD mit Tulum, die im Oktober bekannt gemacht wurde, nicht weiter zu verfolgen.
 

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