Kolumne von Björn Junker

Produktionsrekord: Yamana Gold fördert 2012 1,2 Mio. Unzen Goldäquivalent

Bislang konnten die meisten Bergbauunternehmen mit ihren Produktionszahlen für das vergangene Jahr überzeugen, erfüllten die Erwartungen oder übertrafen sie sogar. So auch der kanadische Goldproduzent Yamana Gold (WKN 357818), der für 2012 eine Rekordproduktion von 1,2 Mio. Unzen Goldäquivalent meldete, die sich aus 1,02 Unzen Gold und 9 Mio. Unzen Silber zusammensetzt. Das ist ein Anstieg von 9% und liegt innerhalb der vom Unternehmen im Vorfeld veröffentlichten Prognosespanne. Die Kupferproduktion des vergangenen Jahres gab Yamana mit 150 Mio. Pfund an, während man die Cashkosten mit rund 240 USD pro Unze Goldäquivalent bezifferte.

Allein im vierten Quartal erzielte der Konzern den vorläufigen Zahlen zufolge einen Ausstoß von 322.800 Unzen Goldäquivalent und 40 Mio. Pfund Kupfer.

Für das laufende Jahr geht Yamana von einem Ausstoß zwischen 1,44 und 1,6 Mio. Unzen aus, wobei man auf 1,48 Mio. Unzen Goldäquivalent abzielt. Das wäre ein Produktionsanstieg von 20% gegenüber 2012. Die Silberproduktion soll dabei erneut zwischen 8 und 9 Mio. Unzen liegen und zwar sowohl 2013 als auch 2014. Gemeldet wird diese wie oben ausgeführt als Goldäquivalent.

Die Cashkosten für das neue Jahr schätzt das Unternehmen auf unter 365 USD pro Unze Goldäquivalent. Den Anstieg gegenüber dem vergangenen Jahr führt Yamana dabei auf einen geringeren Beitrag der Kupferproduktion bei einem gleichzeitig höheren Goldausstoß sowie auf Inflationstendenzen in den Ländern, in denen man tätig ist, zurück. Die nachhaltigen Gesamtcashkosten beziffert das Unternehmen für 2013 dabei mit weniger als 800 USD pro Unze Goldäquivalent.

In der Mitteilung zu den jetzt veröffentlichten Zahlen erklärte Yamana, dass ein Ansatz, bei dem alle Kosten der Produktion berücksichtig werden, ein besserer Weg sei, die Kostenstruktur des Unternehmens zu bewerten. Yamana berücksichtigt in den nachhaltigen Gesamtcashkosten, die jetzt mit veröffentlicht werden, auch Faktoren wie die Cashkosten der Beiproduktion, laufende Investitionskosten, allgemeine und administrative Unternehmenskosten und die Kosten der Exploration. Intern habe man dies ohnehin schon getan, erklärte das Unternehmen

Das deutliche Produktionswachstum des laufenden Jahres erwartet Yamana auf Grund eines nun vollen Produktionsjahres auf der Mercedes-Mine, der Inbetriebnahme des Expansionsprojekts auf Minera Florida sowie der Steigerung der Produktion auf den Minen Ernesto/Pau-a-Pique und C1 Santa Luz sowie auf Grund des Produktionsbeginns auf der Pilar-Mine.

Der Konzern hat für 2013 rund 470 Mio. Dollar an Kapital für Expansionsaktivitäten vorgesehen, geht aber davon aus, dass dieser Kostenpunkt 2014 erheblich geringer ausfallen wird. Dann nämlich sollen die Projekte, die sich derzeit in der Entwicklung befinden, fertig gestellt sein und andere Projekte, für die man schon eine Entscheidung zum Minenbau getroffen hat, habe man nicht in der Pipeline, erklärte Yamana. Das Unternehmen hat für das laufende Jahr allerdings auch ein Explorationsbudget von 110 bis 115 Mio. Dollar verabschiedet.
 

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