Kolumne von Björn Junker

Gefälschte Pressemitteilung: Kurskapriolen bei Whitehaven Coal

Die Aktien des australischen Kohleproduzenten Whitehaven Coal (WKN A0MSK7) brachen im Handel Down Under um rund 9% ein, nachdem eine gefälschte Pressemitteilung – angeblich vom Kreditgeber des Konzerns der Australia and New Zealand Banking Group (ANZ) – behauptete, ein Kredit über 1,3 Mrd. Dollar werde doch nicht vergeben.

Das Unternehmen sah sich gezwungen, den Handel auszusetzen, nachdem man rund 314 Mio. AUD an Wert verloren hatte. Die von den Aktivisten von Front Line Action on Coal abgesetzte Mitteilung hatte die Aktie kurz nach Mittag australischer Zeit um 9% auf 3,21 AUD einbrechen lassen. Als allerdings klar wurde, dass es sich um eine Falschaussage handelte, stieg die Aktie immerhin wieder auf 3,50 AUD.

Whitehaven veröffentlichte seinerseits eine Mitteilung, in der man erklärte, die Nachricht sei "substanzlos” und auch ANZ habe das bestätigt. Die Bank gab ebenfalls ein Statement ab und erklärte, weiterhin voll hinter Whitehaven Coal zu stehen.

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