Kolumne von Björn Junker

Prognose 2013: Nachfrage nach Kupfer wird steigen

Trotz allen Krisen soll Kupfer auch 2013 auf der Kaufliste stehen. Vieles hängt von der Entwicklung in China ab. Die Experten von Fitch Ratings gehen davon aus, dass der Verbrauch von Kupfer weltweit im laufenden und im kommenden Jahr um jeweils rund 4 Prozent zunehmen wird. Sie setzen ihre Hoffnung dabei vor allem auf China. Das asiatische Land soll den Verbrauch im laufenden Jahr um 6 Prozent erhöhen. Besonders die weiter gehende Verstädterung soll die Nachfrage stützen.

Auch die Nachfrage aus anderen Ländern soll etwas steigen, für die Industrieländer erwartet Fitch eine leichte Erholung. Dabei wird der Verbrauch in Europa weiter kritisch gesehen. Hier wird 2013 voraussichtlich keinen Fortschritt bringen.

Insgesamt wird der Kupfermarkt 2013 nach Ansicht von Fitch ausgeglichen sein. 2014 könnte sich die Angebotslage beim Kupfer etwa verbessern. Sowohl 2013 als auch 2014 soll das Angebot laut Studie um rund 3 Prozent steigen. Um etwa eine Million Tonnen soll die jährliche Minenproduktion ansteigen. Die Schwierigkeiten aus den Vorjahren sind überwunden, neue Kupferprojekte werden hochgefahren. Dadurch werde auch die sinkenden Erzgrade in alten Kupferminen kompensiert werden.

Vor allem Afrika wird zur Steigerung des Angebots beitragen. Die dortigen Kosten sind jedoch häufig höher als in anderen Regionen. Zudem gibt es weitere Risiken, z.B. eine bisweilen unsichere Energieversorgung. Ferner ist die Infrastruktur in Afrika nicht immer mit der auf anderen Kontinenten zu vergleichen. Das macht die Vorhersage vor allem für 2014 etwas problematischer, es könnte zu unerwarteten Ausfällen kommen.

Mittelfristig sollte der Kupferpreis die Kosten klar decken, diese werden bei 2,15 Dollar je Pfund gesehen. Bei den Gewinnperspektiven halten die Experten Margen beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 45 Prozent für durchaus machbar, wenn die Produzenten die Kosten im Griff haben. Auf der Kostenseite könnten jedoch böse Überraschungen drohen. Die Stichworte dabei sind Steuern, Löhne, Gebühren und Energie. All das könnte die durchschnittliche Kostenkurve nach oben bringen.
 

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