Kolumne von Ingrid Heinritzi

Bergbau im Ausnahmegebiet Idaho

Vor rund 130 Jahren begann der Bergbau im Bundesstaat Idaho. Bei den besten Silberlagerstätten weltweit ist Idaho unter den ersten vier.

Idaho, ein bergiger Bundesstaat im Nordwesten der USA , besitzt eine lange Minengeschichte aufgrund der reichlich vorhandenen Bodenschätze. Große Goldlagerstätten gibt es nahe den Städten Elk City und McCall, ebenso wie Silber- und Goldabbaugebiete im historischen Coeur s'Alene Distrikt.

Hecla Mining (ISIN: US4227041062) betreibt dort die Lucky Friday Silbermine. Rund 7 Millionen US-Dollar hat das Unternehmen dieses Jahr in die Entwicklung neuer Silberlagerstätten im Umfeld von Lucky Friday investiert. Laut Vorstandschef Jim Meyers wird eine Ausbeute von mindestens 3,8 Millionen Unzen Silber, 43.000 Tonnen Blei und 67.000 Tonnen Zink im Boden vermutet.

Aber auch neue Entdeckungen gibt es in Idaho. Midas Gold (ISIN: CA59562B1013) untersucht derzeit drei Lagerstätten, die zusammen 4,2 Millionen Unzen Gold, sowie 1,3 Millionen Unzen Silber und mehr als 100 Millionen Pfund Antimon (wird für Legierungen verwendet) beherbergen sollen.

Das Gebiet in Idaho, so Earl Bennett, dort ansässiger staatlicher Geologe, der die geologischen Besonderheiten Idahos seit 1972 erforscht, sei einzigartig in der Beschaffenheit. Wie er in einem Artikel in der Lewiston Tribune vom 16. Dezember schreibt, erstrecken sich die Vererzungen über außergewöhnlich große Weiten. Auch noch jetzt nach 130 Jahren Bergbau werden immer noch Mineralisierungen entdeckt, teilweise in sehr großen Tiefen, so dass der Boden noch nicht erreicht sei, so Bennett. Warum gerade hier in Idaho besondere geologische Verhältnisse vorliegen, wird noch diskutiert.

Aber es gibt in Idaho noch andere Rohstoffe, zum Beispiel Kobalt: Formation Metals (ISIN: CA34637V1013) baut gerade eine Abfall-Lagerungseinrichtung mitten im Osten von Idaho und bemüht sich um eine zusätzliche Finanzierung, um mit der Entwicklung seiner Idaho-Kobalt-Mine fortzufahren. Mit der Fertigstellung der Mine und der Produktion hochreinen Kobalts wird für Ende des dritten Quartals 2013 gerechnet. Über mindestens 10 Jahre sollen dann 3,3 Prozent der weltweiten Kobaltproduktion aus Formations Mine kommen. Die Lagerstätte sei auch, so das Unternehmen, in der Tiefe und entlang der beiden Streik-Richtungen offen.

Das dürfte Nordamerika freuen, wenn dann fast 15 Prozent des für High-tech-Produkte so wichtigen Rohstoffes aus dem eigenen Land kommt. Denn das Hauptlieferland Kongo gehört nicht unbedingt zu den politisch Stabilsten.

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