Die chinesischen Eisenerzimporte sind im November um 17% gegenüber dem Vormonat gestiegen. Damit erreichten sie das höchste Niveau seit fast zwei Jahren. Das zeigen Daten der chinesischen Zollbehörde. Insgesamt beliefen sich die Eisenerzeinfuhren im vergangenen Monat in die Volksrepublik auf 65,78 Mio. Tonnen und lagen damit so hoch wie seit Januar 2011 nicht mehr. In den ersten elf Monaten dieses Jahres hat China damit 672,9 Mio. Tonnen Eisenerz importiert, was einen Anstieg von 8% im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2011 bedeutet.

Das spiegelt sich auch im Eisenerzspotpreis wieder, der sich mittlerweile sehr deutlich von seinen Tiefs im September erholt hat und allein im Oktober um 15% zulegen konnte. Die chinesischen Hüttenwerke gingen im Oktober wieder verstärkt auf Einkaufstour, um einem weiteren Anstieg der Preise zuvorzukommen und nach Ansicht von Experten haben auch verbesserte Gewinnmargen in der Branche dazu geführt, dass mehr des für die Stahlherstellung benötigten Rohstoffs gekauft wurde.

Die chinesischen Hüttenwerke produzierten vom 21. bis 30. November rund 1,9599 Mio. Tonnen Stahl pro Tag, was ein leichter Anstieg von 0,4% im Vergleich zu den vorhergehenden zehn Tagen ist, zeigten Branchendaten. In der Regel sinkt die Stahlherstellung in China, wenn der Winter naht, da sich die Bautätigkeiten vor allem im Norden der Volksrepublik verlangsamen, doch diesen November sei sie auf vergleichsweise hohem Niveau geblieben, hieß es.
 

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