Kolumne von Björn Junker

Neues aus Mexiko: Santacruz Silver hat Erfolg auf Gavilanes

Die Explorationsarbeiten laufen auf Hochtouren, erste Daten kommen von den Analyselabors herein. Mit diesen Zahlen können die Verantwortlichen zufrieden sein. Drei Projekte betreiben die Macher von Santacruz Silver Mining (WKN: A1JWYC) in Mexiko. Am weitesten fortgeschritten ist das Projekt von Rosario. Dort soll im kommenden Jahr die Silberproduktion aufgenommen werden. Auch auf San Felipe macht man Fortschritte, bis zum Produktionsstart sollte jedoch noch einige Zeit vergehen. Das bisher am wenigsten entwickelte Projekt ist das von Gavilanes, aber man arbeitet vor Ort mit Hochdruck an einer Verbesserung der Datenlage. Das Areal von Gavilanes liegt in der Provinz Durango in Zentralmexiko. Bis nach Durango City sind es 110 Kilometer, erschlossen ist das Areal mit einer rund 20 Kilometer langen einfachen Straße. Insgesamt umfasst es 7.347 Hektar.

Zwei Bohrgeräte sind auf Gavilanes momentan im Einsatz. Das derzeitige Explorationsprogramm umfasst zunächst sieben Löcher. Die Gesamtlänge der Bohrungen beläuft sich auf 6.000 Meter. Mit den Bohrungen sollen einige bekannte Erzvenen getestet und überprüft werden. Es ist bekannt, dass auf dem Gelände mindestens sieben Erzadern liegen, die Silber enthalten. Schon in früheren Jahren haben Gesellschaften das Gebiet unter die Lupe genommen. Aus dem Jahr 1990 stammt eine Studie, nach der auf Gavilanes 1,2 Millionen Tonnen Gestein mit 420 Gramm Silber je Tonne zu finden sind. Diese alte Ressourcenschätzung wird als geschlussfolgert (inferred) bezeichnet. Dabei geht man von einer Streichlänge von 500 Metern aus, inzwischen ist diese jedoch auf 1.000 Meter ausgeweitet worden. Zudem kann die Studie nicht problemlos auf die heutige Zeit angewandt werden. Sie ist nicht mit dem Standard NI 43-101 kompatibel, gibt jedoch erste, gute Ansatzpunkte.

Bei den aktuellen Bohrungen werden bei allen Löchern hohe Silbergrade gefunden. Die Höhepunkte stammen aus der Guadelupe-Soledad-Aranzazu-Vene. Über 2,75 Meter ergibt sich auf Loch SCGP-22 ein Fund von 2.549 Gramm Silberäquivalent je Tonne. Dieses umfasst 2.540 Gramm Silber, 0,03 Gramm Gold, 0,1 Prozent Zink und 0,12 Prozent Blei. Bei Loch SCGP-21 gibt es über 1,55 Meter ein Ergebnis von 567 Gramm Silberäquivalent je Tonne. Bei einer anderen Erzvene, Hundido Stockwork, gibt es auf Loch SCHN-05 über 8,51 Meter ein Resultat von 706 Gramm Silberäquivalent je Tonne. Fast alle Bohrungen kommen auf Rohstofffunde im Bereich bis zu 100 Meter, die tiefsten Bohrungen verlaufen im Bereich von 194 Metern. Das kann wichtig für die künftigen Modellplanungen einer zu errichtenden Mine sein.

Beim Unternehmen ist man mit diesen Daten sehr zufrieden, wie Vorstandschef Arturo Prestamo, betont. Er hofft auf weitere gute Daten. Da die Bohrungen noch laufen und die Analyselabors in Zacatecas (Mexiko) und Vancouver (Kanada) unter Hochdruck arbeiten, kann man bald mit weiteren Daten aus Gavilanes rechnen. Diese können eine erste Grundlage für eine neue Ressourcenschätzung sein. Wann diese publiziert werden könnte, ist jedoch noch unklar.
 

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