Silber: Zeichen auf Erholung?

Besser als erwartete Wirtschaftsdaten aus den USA haben am Freitag zu deutlich fallenden Kursen bei Gold und Silber geführt. Die Feinunze Silber ist am Freitag unter die Unterstützungszone zwischen 31,52 Dollar und 31,82 Dollar gefallen, an der zuletzt aus einer Abwärtsbewegung der Schwung rausgenommen wurde. Dabei sah es tags zuvor noch gut aus für den Silberpreis: Der hatte den kurzfristig wichtigen Widerstand bei 32,35/32,55 Dollar überwunden und war bis auf 32,67 Dollar geklettert. Schon im Handel am Donnerstag allerdings kam es zu einem Rückschlag unter die charttechnische Hürde, sodass am Freitag eine Bullenfalle zuschnappte.

Die charttechnische Extremsituation zeigt aber auch, wie nervös derzeit die Märkte sind. Wenn morgen der nächste US-Präsident gewählt wird, dürfte zumindest eine Unsicherheit aus dem Markt genommen werden. Offen – und wahrscheinlich wesentlich wichtiger für Gold und Silber – wird sein, wie sich die US-Wirtschaft entwickelt. Die Arbeitsmarktzahlen vom Freitag waren besser als erwartet. Das hat Befürchtungen geweckt, dass die US-Notenbank Federal Reserve ihre Liquiditätsflut einschränken könnte, da die US-Wirtschaft sich nicht so schlecht wie prognostiziert entwickelt.

Der Silberkurs übrigens stabilisiert sich mittlerweile wieder oberhalb von 30,63 Dollar. Die Notierung findet zudem zwischen 30,54 Dollar und 29,90 Dollar eine massive charttechnische Unterstützung vor. Damit könnten die Zeichen wieder auf Erholung stehen.

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