Kolumne von Frank Szillat

Gold & Silber im Sell-off: Kaufen oder abwarten?

Gold und Silber erlebten zum Wochenschluss einen regelrechten Ausverkauf. Damit hat sich beim Goldpreis nun abermals die Zone um 1.800 USD als unüberwindbar erwiesen. Wir hatten Sie bereits Mitte September auf das aktuelle Szenario aufmerksam gemacht. Nun kommen sie also langsam wieder: interessante Preise zum Aufbau von Positionen.

Wenige Tage vor der US-Wahl dürfte mehr als nur gute US-Arbeitsmarktdaten hinter dem Sell-off stecken. Der Datensatz liefert zumindest Präsident Obama eine gute Grundlage für seine Wiederwahl, suggeriert aber auch, dass es um die US-Wirtschaft womöglich besser steht als angenommen. Ergo könnte die FED alsbald ihre Liquiditätschwemme einschränken, was den Goldbullen den Teppich unter den Füßen wegziehen würde.

Doch so einfach ist es nicht: Eine Wiederwahl Obamas würde auf der anderen Seite für weiter steigende Goldpreise sprechen. Er will nämlich, im Gegensatz zu Mitt Romney, Ben Bernanke an der Spitze der Notenbank belassen. Eine anhaltende Inflationierungspolitik und steigende Metallpreise wären uns somit sicher. Konkurrent Romney steht hingegen für massive Budgetkürzungen, also eine Verschärfung der deflationären Entwicklung in den USA. Das wäre klar negativ für die Edelmetalle.

Wenn Sie also an einen Sieg von Obama glauben, warten in den kommenden Tagen erste Einstiegsmöglichkeiten: Vor allem bei 1.640 USD liegt eine wichtige Unterstützung. Letzter Halt wären hingegen 1.525 USD. Doch soweit sind wir noch nicht: Gehen Sie deshalb bei Ihrem Wiedereinstieg sehr vorsichtig und schrittweise vor.

Fallen auch die 1.525 USD, wird es ungemütlich!

Dann werden Sie von Kommentaren und Analysten dramatische Abgesänge auf Gold und Silber hören – ein zumeist sicheres Zeichen für die baldige Trendwende. Wir erwarten im Übrigen – wie zwei Drittel der Analysten – eine Wiederwahl Obamas. Nach der Wahl werden dann die enormen fiskalischen Probleme der USA in den Vordergrund treten. Dies dürfte den US-Dollar schwächen und die Metalle stärken.

Shimano (WKN: 865682) hat sich nach Vorlage sehr guter Neunmonatszahlen gefangen. Wir sind seit rund 5.500 Yen an Bord und sitzen die seit Ende September laufende Korrektur aus. Der marktbeherrschende Radausrüster konnte seine Umsätze in den ersten neun Monaten um 13,1% steigern. Zugleich stieg der Gewinn um 79,3% auf 220 Yen pro Aktie. Im Gesamtjahr rechnen die Japaner mit 285 Yen Gewinn pro Aktie. Ergo hat das Papier bei Kursen um 5.100 Yen mit einem KGV von 18 noch Luft nach oben. Obendrein winkt 2012 abermals eine 23% höhere Dividende! Stopp-Loss: 4.500 Yen.

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Mit den besten Grüßen

Ihr Frank Szillat und die Redaktion von www.capital-manager.at

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