Kolumne von Björn Junker

Erfolgreiches drittes Quartal: Kupferproduzent Tiger Resources steigert Umsatz auf fast 44 Mio. USD

Ein erfolgreiches drittes Quartal hat der australische Kupferproduzent Tiger Resources (WKN A0CAJF) hinter sich gebracht. Das Unternehmen, das die Kipoi-Mine in der Demokratischen Republik Kongo betreibt, erzielte in den drei Monaten bis Ende September einen Umsatz von 43,64 Mio. USD. In den ersten neun Monaten 2012 hat Tiger damit bereits Umsätze von 111,31 Mio. USD generiert.

Im zweiten Quartal dieses Jahres hatte Tiger noch einen Umsatz von 40,53 Mio. USD erwirtschaftet.

Die Produktion des abgelaufenen Quartals gab das Unternehmen von Managing Director Brad Marwood mit 40.484 Tonnen Konzentrat und darin enthaltenen 9.624 Tonnen Kupfermetall an. Trotz des höheren Durchschnittsgehalts bei der Verarbeitung von 7,0% Kupfer lag dieser Wert unter den im zweiten Quartal produzierten 10.233 Tonnen Kupfermetall. Das dürfte an der niedrigeren Gewinnungsrate von 53,3% liegen, die im Vorquartal noch bei 56,5% gelegen hatte.

Verkauft hat das Unternehmen im dritten Quartal 5.853 Tonnen Kupfermetall (Q2 5.501 t Cu) zu einem durchschnittlichen Preis von 7.455 USD pro Tonne. In den drei Monaten bis Ende Juni hatte der erzielte Preis noch bei 7.368 USD je Tonne gelegen. Die Cashkosten pro Tonne stiegen allerdings leicht von 0,73 auf 0,76 USD pro Pfund Kupfer.

Der operative Nettocashflow des dritten Quartals lag so bei 13,398 Mio. USD und summiert sich für die ersten drei Quartal des Jahres auf 20,554 Mio. USD. Damit verfügt Tiger zum Ende des Quartals über einen Cashbestand von 23,067 Mio. USD nach 14,242 Mio. USD zu Begin des Quartals. Hinzu kommen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 9,8 Mio. USD sowie noch nicht ausgeliefertes Kupferkonzentrat im Wert von 3,9 Mio. USD.

Die Menge des abgebauten Erzes, das auf die Produktionshalden gelegt wurde, lag mit 224.899 Tonnen zwar deutlich unter den 282.393 Tonnen aus dem zweiten Quartal, stellt aber immer noch einen guten Wert dar. Der durchschnittliche Kupfergehalt des abgebauten Erzes lag unverändert bei 6,8%.

Auch der Anlagendurchsatz lag mit 257.524 Tonnen Erz leicht unter dem Wert des Vorquartals, aber immer noch um 15% über der errechneten Maximalrate von 225.000 Tonnen. Der durchschnittliche Verarbeitungsgehalt von 7% übertraf zudem die Erwartungen.

Während des dritten Quartals erhielt Tiger zudem mehrere positive Nachrichten in Bezug auf die geplante zweite Produktionsphase auf Kipoi. So ergaben metallurgische Tests, dass die zu erwartende Gesamtgewinnungsrate dann bei 88% statt wie bislang gedacht bei 82,5% liegen dürften.

Gleichzeitig ergab eine optimierte Schätzung der Investitionskosten für die zweite Produktionsphase, dass diese von den bislang erwarteten 422 Mio. USD auf 366 Mio. USD fallen dürften. Auch diese zweite Produktionsphase wird Tiger in mehreren Schritten entwicklen. Im ersten Schritt, der eine Produktion von 25.000 Tonnen hochwertigerem Elektrolytkupfer pro Jahr ermöglichen soll, fallen geschätzt 154 Mio. USD an.

In den ersten drei Jahren, das ergaben weitere Untersuchungen, dürften die Cashkosten zudem unter 0,70 USD pro Pfund liegen, da in diesem Zeitraum keine Abbaukosten anfallen, sondern 4,8 Mio. Tonnen Material aus der ersten Produktionsphase verarbeitet werden. Nach Wiederaufnahme des Abbaus, was für 2016 geplant ist, sollten die Cashkosten über die Lebensdauer der Mine hinweg bei weniger als 1 USD pro Pfund Kupfer liegen.

Auch an der Explorationsfront konnte Tiger Resources Erfolge verzeichnen. So konnte man auf der Kileba Lagerstätte die Gesamtressource um 16,5% auf 155.600 Tonnen Kupfer steigen. Zudem liegt ein Großteil der Ressource – 128.200 Tonnen Kupfer – nun in der höheren Zuversichtskategorie angezeigt.

Auf den Projekten Kipo Central, Kileba, Judeira, Kaminafitwe und Kipoi North führte das Unternehmen zudem weitere Bohrungen durch. Für Kipoi North liegen dabei die Analyseergebnisse schon vor, die sich als hochgradig erwiesen. Mit deren Hilfe will Tiger die bestehende geschlussfolgerte Ressource von 72.000 Tonnen Kupfer aktualisieren, was in die endgültige Machbarkeitsstudie zur zweiten Produktionsphase einfließen soll. Auch auf dem Lupoto-Projekt mit den Lagerstätten Sase Central und Sase South wurden Bohrungen abgeschlossen bzw. angestoßen.
 

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