Kolumne von Frank Szillat

Der Euro-Norden rebelliert: Kommt die finnische Markka zurück?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Man kann es nicht mehr hören: Jeder weiß, dass Griechenland nicht zu retten ist, doch die Milliarden fließen weiter. Viel mehr tut man so, als würde die Troika objektiv etwas prüfen und den Druck auf Griechenland aufrecht erhalten. Was dabei herauskommt ist zweitranging, die Gelder fließen, denn unsere Oberen spielen offensichtlich auf Zeit und führen das eigene Volk an der Nase herum.

Wir müssen nunmehr einsehen, dass Demokratien scheinbar unfähig sind wirkliche Reformen durchzuführen. Kein anderes Bild bietet sich in Spanien: Auch dorthin werden Milliarden gepumpt, um die Fehlkonstruktion EURO auf Teufel komm raus am Leben zu halten. Das Wegschmeißen deutscher Steuermilliarden ist für uns inzwischen alltäglich geworden. Es stellt sich nur mehr die Frage, ob zuerst eines der Geberländer diesen Unfug beendet oder eines der Nehmerländer.

Zumindest im wirtschaftlich starken Norden scheinen die Euro-Skeptiker weiter an Einfluss zu gewinnen. So wird laut "Financial Times" derzeit in Finnland die Einführung einer Parallelwährung diskutiert, was einen späteren Euro-Austritt deutlich erleichtern würde. Eine erste Studie der skandinavischen Großbank Nordea, wie ein solches System funktionieren könnte, liegt ebenfalls bereits vor. Allerdings wird gemeinhin nicht erwartet, dass Finnland alsbald die Markka wieder einführt – aber interessant sind diese Überlegungen allemal.

Vielleicht sollten sich auch unsere Lenker und Denker etwas mehr am Norden orientieren, denn schon Island hat sich mit einer unkonventionellen Lösung von der Finanzkrise kuriert und genießt heute wieder das Vertrauen der Finanzmärkte. Die Isländer hatten im Herbst 2008 nicht ihre Steuerzahler mit unsäglichen Bankenrettungen belastet, sondern das Inlandsgeschäft wichtiger Banken verstaatlicht und die ausländischen Kreditgeber fallen gelassen. 85 Prozent des Bankensystems gingen damals bankrott – eine schmerzhafte aber gesunde Bereinigung früherer Exzesse. Die EU hat sich längst für einen anderen, weitaus kostspieligeren Weg mit ungewissem Ziel entschieden…
 

Rückblick / Ausblick

Unser britischer Value-Pick Stanley Gibbons (Großbritannien: SGI) hat sich in dieser Woche aus seiner mehrmonatigen Seitwärtsrange befreit. Über 220 Pence könnte nun der nächste Anlauf gen Norden starten. Knapp über 250 Pence wartet das Allzeithoch aus dem Jahre 2007.

An dieser Stelle endet unser CAPITAL-MANAGER Basic. In der aktuellen Premium-Ausgabe erfahren unsere Leser unter anderem:

  • …warum sich unser Value-Pick von der Insel zu neuen Höhen aufschwingt.
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  • …welcher Immobilien-REIT aus Singapur bald interessant wird.
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Außerdem stoßen wir wiederholt auf lukrative Tradingchancen, die unsere Leser auf unseren Rat hin mit oder ohne Hebel nutzen. Ende September wiesen wir bspw. noch unter 32 Euro auf die Chancen des Agrarhändlers BayWa hin. Bis heute hat sich das Papier um rund 10% verteuert und steht nun vor einem neuerlichen Kaufsignal.

Weitere profitable Investment- und Tradingideen warten in jeder Premium-Ausgabe!


Mit den besten Grüßen

Ihr Frank Szillat und die Redaktion von www.capital-manager.at


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