Gemunkelt wurde darüber schon lange, doch nun macht der Gesetzgeber scheinbar ernst: Ab 1. Januar 2013 soll die Mehrwertsteuer für Anlagemünzen aus Silber auf 19% erhöht werden. Bis dato können Sie die so genannten Silber-Bullionmünzen, also etwa den Wiener Philharmoniker, die kanadische Maple Leaf oder den US Eagle, noch zum ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7% erwerben. Damit ist wohl zum Jahresende Schluss!

Ab 2013 wird das „Gold des kleinen Mannes“ beim Erwerb dann wohl ebenso kostspielig wie der Kauf eines Silberbarrens. Wer einen solchen in Deutschland kauft, muss schon immer 19% Mehrwertsteuer auf den Nettowert des Barrens drauflegen. Nur die silbernen Bullion-Münzen bildeten bislang eine Ausnahme.

Goldmünzen und Goldbarren für Anlagezwecke sind bislang NOCH vollständig von der Mehrwertsteuer befreit. Doch früher oder später dürfte der Gesetzgeber auch hier die Schrauben anziehen, erst recht wenn die breite Masse in Edelmetalle flüchtet und die Preise senkrecht gehen. Für Platin- und Palladium-Barren oder Münzen gilt bereits der Satz von 19%. Warum also nicht eines Tages auch für Gold? Doch zunächst ist Silber „dran“: Wer also noch seinen physischen Silbermünzenbestand aufstocken möchte, sollte dies möglichst im laufenden Jahr tun und sich die 12% Mehrkosten ersparen.

Wie Sie im Chartbild der Silber-Feinunze in USD ersehen, könnte Ihnen der Markt in den kommenden Wochen auch noch einmal mit rückläufigen Preisen entgegen kommen. Diese Kaufgelegenheit gilt es zu nutzen, in erster Linie physisch! Warten Sie vor einem Kauf aber bitte eine solide Umkehrformation ab. Sicher ist: Steigt Silber erst einmal über 38 USD sind die günstigen Zeiten wohl endgültig vorbei.

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Ihr Frank Szillat und die Redaktion von www.capital-manager.at


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