Kolumne von Björn Junker

Produktionsanlage erhält Genehmigung zur Vollauslastung: Veris Gold zielt ab 2013 auf Produktion von 200.000 Unzen Gold pro Jahr ab

Sehr gute Neuigkeiten veröffentlicht soeben der kanadische Goldproduzent Veris Gold (WKN A1J6DZ). Nach einem weiteren Test der hochmodernen Emissionskontrollanlagen des Unternehmens ist die Goldverarbeitungsanlage des Unternehmens auf der Jerritt Canyon-Liegenschaft nun von allen Restriktionen befreit. Das bedeutet die Anlage, ein so genannter Roaster, kann jetzt mit der nominellen Vollkapazität von 6.000 Tonnen pro Tag betrieben werden. Bereits am vergangenen Donnerstag hatte Veris die Genehmigung erhalten, den Roaster-Kreislauf mit 250 Tonnen pro Stunde zu betreiben, was einen Anstieg von 13,6% im Vergleich zum bisher erlaubten Niveau von 220 Tonnen pro Stunde darstellt.

Derzeit betreibt Veris die Anlage mit rund 4.000 Tonnen pro Tag, will aber die Verfügbarkeit und Performance so optimieren – daran wird bereits gearbeitet –, dass die Kapazität, auf die der Roaster ausgelegt ist, ab 2013 auch komplett genutzt werden kann. Dann sollen dort zusätzliche Erzmengen aus dem Untertagebau auf Jerritt Canyon sowie von dritten Parteien verarbeitet werden.

Schlussendlich wird die Verarbeitungsrate dann wohl bei 5.400 Tonnen pro Tag liegen, wenn man eine durchschnittliche Verfügbarkeit der Anlage von 90% ansetzt. Dies wäre ein großer Erfolg für das Unternehmen, da die Genehmigung für die erhöhte Kapazitätsnutzung nur dadurch möglich wurde, dass Veris eine Emissionskontrolltechnologie entwickelt hat, die den stringentesten Anforderungen entspricht und nach Ansicht des Unternehmens einen neuen Standard für die Branche gesetzt hat.

Laut Randy Reichert, Co-CEO und COO von Veris Gold, dürfte es dieser Fortschritt dem Unternehmen erlauben, ab 2013 200.000 Unzen Gold pro Jahr aus 3.000 Tonnen Jerritt Canyon-Erz zu produzieren. Hinzu dürften erhebliche zusätzliche Umsätze aus der Verarbeitung von Erz im Auftrag anderer Unternehmen kommen, wofür dann eine Kapazität von 2.400 Tonnen pro Tag zur Verfügung stehen würde. Diese Erlöse werde das Unternehmen dann auf die Produktionskosten anrechnen, sodass man diese bis 2014 auf voraussichtlich rund 550 USD pro Unze senken können wird.
 

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