Kolumne von Björn Junker

Zeit zum Einstieg fast gekommen: CIBC World Markets – Goldpreis von 2.200 USD nicht mehr fern

Die Analysten von CIBC World Markets sehen Gold und Silber jetzt positiver und sind der Ansicht, dass die Zeit für interessierte Anleger fast gekommen ist, sich zu engagieren, um einen möglichen saisonalen Anstieg mitzunehmen. Die CIBC-Experten glauben, dass die jüngst angekündigten Stimulusmaßnahmen der US-Notenbank (QE3) für eine Fortsetzung der Goldrallye sprechen, die Mitte September abflaute. Wie CIBC ausführt, hätten QE1 und QE2 den Goldpreis jeweils um 20 bis 30 USD pro Unze steigen lassen. Sie erwarten, dass QE3 einen ähnlichen Effekt haben wird, der natürlich auf Grund des höheren Preisniveaus prozentual niedriger ausfallen werde.

QE3 wird aus Anleihenkäufen der Fed im Volumen von 40 Mrd. USD pro Monat bestehen. Die amerikanische Notenbank hat kein Enddatum für diese Maßnahmen festgelegt, sondern will erst spürbare Verbesserungen der US-Wirtschaft sehen, bevor sie darüber nachdenkt, QE3 zu beenden.

CIBC hält jedenfalls an der Goldpreisprognose von durchschnittlich 2.000 USD pro Unze des gelben Metalls für 2013 fest. Den Silberpreis schätzen die Analysten im kommenden Jahr auf 35 USD pro Unze. Für 2014 erwarten die Analysten aber nun einen Anstieg auf im Durchschnitt 2.200 USD pro Unze Gold und 38 USD pro Unze Silber. Als entscheidende Faktoren für diesen Anstieg sieht CIBC die steigenden Produktionskosten sowie eine starke Investmentnachfrage und anhaltende Notenbankkäufe.

Dieses Jahr hat eine Unze Gold bislang im Mittel 1.656 USD gekostet, während eine Unze Silber im Durchschnitt 31 USD je Unze kostete. Damit liegen beide Edelmetalle unter der Prognose von CIBC, die bei 1.700 bzw. 32,50 USD liegt. Doch die Experten glauben, dass die Preise noch steigen könnten – vor allem auf Grund saisonaler Trends. November und Dezember seien schließlich der stärkste und drittstärkste Monat für den Goldpreis – vor allem auf Grund der erhöhten Nachfrage vor Weihnachten. CIBC ist zudem der Ansicht, dass andere Faktoren wie die Probleme mit Griechenland und Spanien sowie eine Erholung der indischen Nachfrage nach der schwachen ersten Jahreshälfte dem Gold- und auch dem Silberpreis auf die Sprünge helfen könnten.

Der Goldpreis sei auf dem Weg in den stärksten Monat des Jahres, führen die Analysten aus, und für Anleger sei es möglich 56% des Jahresgewinns bei Gold und 66% des Jahresgewinns bei Silber mitzunehmen, wenn sie die Metalle von November bis Februar halten würden. Im Gegensatz zum allgemeinen Glauben, dass der September der stärkste Monat für Gold sei, halte sich tatsächlich November besser und der Dezember sei der drittbeste Monat des Jahres für Gold, das würden die Daten der letzten zehn Jahre zeigen, so CIBC.
 

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