Kolumne von Björn Junker

Die nächste Übernahme im Goldsektor: Argonaut Gold zahlt 341 Mio. CAD für Prodigy Gold

Argonaut Gold (WKN A1C/0D), ein Juniorgoldproduzent mit Minen in Mexiko und der Goldexplorer Prodigy Gold (WKN A1H5YZ), der über das Goldprojekt Magino in Ontario verfügt, haben einer freundlichen Übernahme zugestimmt. Der Deal hat einen Wert von rund 341 Mio. CAD.

Eine ähnliche Transaktion war schon Anfang des Jahres zu beobachten, als Branchengröße Iamgold (WKN 899657) das Cote Lake-Projekt in Ontario für 608 Mio. CAD durch die Übernahme von Trelawney Mining and Exploration in ihren Besitz brachte.

Brian Maher, Prodigys CEO, und Peter Dougherty, Argonauts CEO, erklärten in ihrer Begründung für die Übernahme, dass die Prodigy-Aktionäre einen Aufschlag von 54% zum Durchschnittskurs von Prodigy über die vergangenen 20 Tage erhalten würden. Zudem werde der Deal Argonauts gemessene und angezeigte Ressourcen auf rund 12 Mio. Unzen Gold verdoppeln.

Maher erklärte, dass Prodigy geplant habe, Magino allein zu errichten, in den Gesprächen mit Argonaut aber klar geworden sei, dass ein Zusammenschluss für beide Firmen sinnvoller sei. Wie es in einer gemeinsamen Präsentation der Unternehmen heißt, hatte Argonaut schon vor zehn Monaten begonnen, das Projekt zu prüfen.

Argonauts CEO betonte, dass die Magino-Lagerstätte eine entscheidende Rolle im Plan seines Unternehmens spiele, zu einem mittelgroßen Goldproduzenten aufzusteigen, der zwischen 300.000 und 500.000 Unzen Gold pro Jahr fördert – derzeit sind es rund 100.000 Unzen pro Jahr. Von großem Interesse, so Dougherty weiter, sei für Argonaut auch die Gehaltsflexibilität der Lagerstätte. Bei einem Cut-Off von 0,35 Gramm Gold pro Tonne beispielsweise liege die angezeigte Ressource bei 6,3 Mio. Unzen mit durchschnittlich 0,9 Gramm Gold pro Tonne. Bei einem höheren Cut-Off von 1 Gramm Gold je Tonne betrage die Ressource immer noch 3 Mio. Unzen weise aber einen wesentlich höheren Durchschnittsgehalt von 1,7 Gramm Gold pro Tonne aus.

In Bezug auf die zu erwartenden Kosten und die Größe des geplanten Betriebs hielten sich die Unternehmen bedeckt. Man werde aber vor allem darauf achten, dass die Rendite stimme und deshalb nicht unbedingt die größtmögliche Mine errichten, erklärte Dougherty. Erst einmal aber soll Mitte kommenden Jahres eine Vormachbarkeitsstudie zu Magino veröffentlicht werden.

Wenn die Aktionäre der Transaktion zustimmen, würden die Prodigy-Aktionäre 0,1042 Argonaut-Aktien und 0,0001 CAD in bar pro Prodidy-Aktie erhalten und am Ende 22% des fusionierten Unternehmens besitzen.
 

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