Kolumne von Björn Junker

Streiks und Feuer: Gold Fields mit deutlichem Produktionsrückgang im dritten Quartal

Der südafrikanische Goldproduzent Gold Fields (WKN 856777) erwartet, dass die anhaltenden, illegalen Streiks in Südafrika zu einer enormen Umstrukturierung in der Goldbranche führen könnten. Das Unternehmen selbst leidet schwer unter den Arbeitskämpfen auf seinen Minen KDC und Beatrix und auch ein Feuer im YaRona-Schacht hat sich negativ auf die Produktion des dritten Quartals ausgewirkt. Der Konzern warnte, dass der Ausstoß in diesen drei Monaten von 862.000 im zweiten Quartal 2012 und von 900.000 Unzen im Vorjahreszeitraum auf nun nur noch 810.000 Unzen Gold fallen dürfte.

Gold Fields' südafrikanische Minen trugen im dritten Quartal nur noch 386.000 Unzen zur Gesamtgoldproduktion bei, während es im zweiten Quartal noch 437.000 Unzen waren. 30.000 Unzen gingen auf Grund des Feuers im YaRona-Schacht verloren. Hinzu kamen weitere 35.000 Unzen Produktionsverlust auf Grund der Streiks, teilte das Unternehmen mit.

Die südafrikanische Chamber of Mines, die die Gehaltsverhandlungen für Gold Fields, AngloGold Ashanti (WKN 915102) und Harmony Gold Mining (WKN 851267) führt, will sich heute mit den Gewerkschaften treffen, um einen Vorschlag zu diskutieren, der den Streik, der der Goldbranche des Landes erheblichen Schaden zufügt, beenden soll.

Von seinen Minen außerhalb Südafrikas meldete Gold Fields eine solide Produktion von 424.000 Unzen trotz einer zweiwöchigen Schließung der Haufenlaugungseinrichtung auf der Tarkwa-Mine in Ghana. Im zweiten Quartal hatte die Produktion dieser Minen bei 425.000 Unzen gelegen. Die australische Agnew-Goldmine des Konzerns produzierte in den drei Monaten bis Ende September 48.000 Unzen des gelben Metalls nach 37.000 Unzen im Juniquartal.

Das Unternehmen warnte, dass auf Grund der gesunkenen Produktion die Kosten pro Einheit steigen dürften.


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