Erst jetzt veröffentlichen die US-Behörden die Gold- und Silberstatistiken des Landes für den Sommermonat Juli. Demnach haben die Goldminen der Vereinigten Staaten in jenem Monat rund 0,67 Millionen Unzen Gold ans Tageslicht gebracht. Vom Jahresanfang bis Juli kommt die Förderung auf 4,3 Millionen Unzen. Wichtigster Förderstaat ist das allgemein als bergbaufreundlich angesehene Nevada. Dort werden in diesem Zeitraum 0,56 Millionen Unzen gefördert.

Die USA exportieren deutlich mehr Gold in verschiedensten Formen in den ersten sieben Monaten des Jahres als sie fördern. Über die Landesgrenzen hinweg gehen 13,6 Millionen Unzen Gold. An erster Stelle der Exportländer steht die Schweiz, auf den Plätzen folgen Großbritannien und Indien. Bei den Importen, insgesamt 6,04 Millionen Unzen, liegen Mexiko, Kolumbien und Peru vorne.

Auch beim Silber ist Nevada der wichtigste Förderstaat. Von Januar bis Juli werden in den USA 18,6 Millionen Unzen Silber gefördert, davon stammen 4,18 Millionen Unzen aus Nevada. Die Bedeutung von Silber als Industriemetall zeigt sich an den Importzahlen. 103,5 Millionen Unzen Silber werden von Januar bis Juli eingeführt. Die größten Importnationen sind Mexiko, Kanada und Belgien. Exportiert werden 131,2 Millionen Unzen Silber, die größten Mengen gehen in die Nachbarstaaten Kanada und Mexiko.