Ontario: Neue Gesetze für den Bergbau

In der kanadischen Provinz Ontario tritt am 1. November ein neues Bergbaugesetz in Kraft. Für den lokalen Bergbauminister macht die Region damit den Sprung in das neue Jahrhundert. Sie soll zudem die Zukunft des Bergbaus festigen und den Ruf Ontarios als zuverlässige und minenfreundliche Region sichern.

Vor allem die lokale Bevölkerung soll durch die veränderten Gesetze entlastet werden, heilige Stätten der First Nations sollen besser geschützt werden. Der erhöhte Schutz wird auch kulturellen und zeremoniellen Plätzen der Ureinwohner gewährt, man will an solchen Orten keinerlei Explorationsarbeiten zulassen.

Für Bergbaubetreiber und vor allem für Explorer werden die Richtlinien dagegen schärfer. So müssen künftig schon für frühe Explorationsschritte Genehmigungen eingeholt werden. Der Besitzer jedes Landstücks, das untersucht werden soll, muss informiert werden. In einem ersten Schritt beruht der Antrag noch auf freiwilliger Basis, ab April 2013 wird er verpflichtend. Wer Bodenproben nehmen will, muss sich dies vorher ebenfalls genehmigen lassen. Alle Anträge müssen mit GPS-Daten angeliefert werden, um jede Verwirrung und Verwechslung auszuschließen. Bestehende Lizenzen behalten noch ihre Gültigkeit, sie müssen allerdings in zwei Jahren erneuert werden.

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