Kolumne von Björn Junker

Monument Mining - Gewinn steigt auf 59,6 Mio. USD

Der kanadische Goldproduzent Monument Mining (WKN A0MSJR) hat in seinem Geschäftsjahr 2012, das am 30. Juni endete, einen Gewinn von 59,6 Mio. USD bzw. 33 Cent je Aktie erzielt. Gleichzeitig legte man mit der Erweiterung der Produktionskapazität auf der malaysischen Goldmine Selinsing den Grundstock für weiteres Wachstum.

Das Unternehmen machte aus dem Verkauf von 36.938 Unzen Gold zu einem durchschnittlichen Preis von 1.671 USD je Unze einen Bruttoumsatz von 61,7 Mio. USD. Das bedeutet einen Anstieg von 9% gegenüber dem Vorjahr, der vor allem auf dem höheren Verkaufspreis beruht.

Produziert hatte Monument im vergangenen Jahr 44.585 Unzen des gelben Metalls zu immer noch sehr niedrigen Cashkosten von 306 USD je Unze, auch wenn dies ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den 242 USD pro Unze im Geschäftsjahr 2011 darstellt. Die Produktion lag damit über der des Vorjahres aber unter den Erwartungen des Unternehmens. Die Erweiterungsarbeiten auf Selinsing machten sich hier bemerkbar.

Der Nettogewinn von 33 Cent pro Aktie profitierte allerdings von finanztechnischen Umbuchungen. Ohne diese lag er mit 22 Cent pro Aktie (40,55 Mio. USD) knapp über dem Vorjahresergebnis von 21 Cent je Aktie (35,47 Mio. USD). Den Cashflow aus dem operativen Betrieb des Geschäftsjahres 2012 gab Monument mit 43,27 Mio. USD nach 38,87 Mio. USD 2011 an.

Gesunken ist zwar der Barbestand von 63,41 Mio. USD im Geschäftsjahr 2011 auf 31,13 Mio. USD bis Ende Juni 2012, das war aber vor allem auf den Erwerb einer Beteiligung von 70% am polymetallischen Mengapur-Projekt zurückzuführen, den das Unternehmen von CEO Robert Baldock sich 60 Mio. USD aus den eigenen Barmitteln kosten ließ.

Die Erweiterung der Produktionskapazität auf der Selinsing-Mine von rund 400.000 auf jetzt gut 1 Mio. Tonnen pro Jahr (abgeschlossen im Juni ), die 8,7 Mio. USD verschlang, sowie den Ausbau der Abraumlagerflächen für 1,7 Mio. USD (Dezember 2011) beglich Monument aus dem Cashflow der Produktion.

Auch an der Explorationsfront war Monument Mining im vergangenen Jahr sehr aktiv. Mehr als 14.000 Meter bohrte man auf Selinsing sowie auf dem Buffalo Reef-Projekt, um zum einen geschlussfolgerte Ressourcen in die höheren Kategorien gemessen und angezeigt zu überführen und zum anderen die Ressourcenbasis auszuweiten. Das Unternehmen wartet noch auf eine neue dem kanadischen Berichtsstandard NI 43-101 entsprechende Ressourcenschätzung von den unabhängigen Beratern. Diese will man veröffentlichen sobald sie vorliegt und darauf Prognosen für die zukünftige Goldproduktion basieren.

Auch auf dem neu erworbenen Mengapur-Projekt führte Monument zahlreiche Bohrungen mit einer Gesamtlänge von fast 14.000 Metern durch, um die Kontinuität der Vererzung zu bestimmen, noch nicht untersuchte Gebiete zu erkunden und tiefere Vererzungsziele unterhalb der bislang geplanten Grube zu testen.

Wie Monuments CEO Robert Baldock ausführt, war das Geschäftsjahr 2012 für Monument ein Jahr des Umbruchs, der Expansion und Diversifizierung. Mit der erheblich gesteigerten Produktionskapazität auf Selinsing und dem Mengapur-Projekt nun im Portfolio dürfte bei Monument in den nächsten Monaten und Jahren ein deutliches Wachstum bevorstehen – alle üblichen Risiken des Bergbaugeschäfts natürlich einbezogen.

Jetzt, ein kleines Zahlenspiel, weist Monument beim derzeitigen Kurs von 0,45 CAD ein Kursgewinnverhältnis (KGV) von 1,58 auf, wenn man die 59,6 Mio. USD zu Grunde legt. Verwendet man den Nettogewinn von 40,55 Mio. USD liegt das KGV bei 2,3.
 

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