Kolumne von Marcus Moser

Statement zu Agrarprodukten

Die Rohstoffpreise sind das letzte Jahrzehnt sehr stark gestiegen, das gilt insbesondere auch für Agrarprodukte und die Getreidepreise. Obwohl seit 1970 die Getreideproduktion verdoppelt wurde, reicht der Anbau heute nicht aus, um die wachsende Erdbevölkerung zu ernähren.

Grösster Importeur von Getreide ist mittlerweile Asien gefolgt von Afrika. Hinter Asien steckt China, welches aufgrund eines steigenden Wohlstandes immer mehr Fleisch verbraucht und auch Milch auf der Speisekarte steht. Dafür braucht es riesigeViehherden. Doch einfach Getreide am Weltmarkt aufzukaufen geht nicht, denn die grössten Exporteure sind die Amerikaner und die Europäer.

Hier gibt es Lieferverpflichtungen in andere Länder. Aber wie bei allen Rohstoffen gibt es auch bei Agrarprodukten Händler, die mit Getreide handeln. Der grösste ist das japanische Unternehmen Marubeni, es handelt neben Getreide auch mit Eisenerz und Kupfer. Marubeni macht ca. 100 Mrd. Euro Umsatz, wird aber nur mit 9 Mrd. Euro an der Börse bewertet. Der Gewinn beträgt ca. 2 Mrd. Euro, Marubeni ist hochprofitabel.

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