Kolumne von Ingrid Heinritzi

iPhone 5 mit Graphit-Gewinnen bezahlen

Das neue iPhone 5 und auch Ford Motors verbrauchen in Zukunft mehr von den wertvollen Rohstoffen Graphit und Lithium.

Ford Motors verkündete jüngst bei der Produktion von Hybrid- und Elektroautos weniger Seltene Erden zu verwenden. Den Unternehmen, die sich auf Seltene Erden spezialisiert haben, schadete diese Aussage interessanterweise, wenn man die Kursentwicklung betrachtet, nicht. Die von Ford angekündigten Einsparungen bei den Seltenen Erden von immerhin 500.000 Pfund jährlich werden durch den Übergang zu Lithium-Ionen-Batterien erreicht. Diese werden, so Ford, in Eigenregie produziert und ersetzen die bisher verwendeten Nickel-Hybrid-Batterien.

Gerade ließ auch China verlautbaren, dass die Genehmigungen für Seltene-Erden-Produktionsstätten im Land um 41 Prozent zurückgefahren werden. Grund dafür sei der Wunsch die Seltenen Erden weniger in Batterien und Magneten zu verbauen. Der Grund dürfte wohl eher darin liegen, das Monopol bei diesen Rohstoffen zu behalten und nicht die Seltenen Erden, sondern die bereits fertigen Produkte zu verkaufen.

Fords Entscheidung dürfte vor allem den Graphit-Herstellern, aber auch den Lithium-Gesellschaften gefallen, denn in den Lithium-Ionen-Batterien sind 7 bis 11 mal so viel Graphit wie Lithium enthalten.

Auch High-Tech-Geräte wie das so begehrte iPhone brauchen diese Rohstoffe, einerseits zur Herstellung und andererseits für die wiederaufladbaren Batterien. In einem iPhone sind rund 5 Gramm Lithium-Carbonat verbaut. Selbst Apple wirbt auf seiner Seite damit, dass wiederaufladbare Batterien auf Lithium-Basis die höchste Leistung für die Apple-Produkte iPod, iPad, iPhone und das Apple Notebook bieten. Und das neue iPhone ist laut den Vorbestellungs- und Verkaufszahlen begehrt wie nie.

Der Lithium-Bedarf wird also weiterhin steigen, laut Kennern der Branche um rund 8 Prozent jährlich. Die Abbaugebiete liegen vor allem in Südamerika. Den Lithium-Preis bestimmen Angebot und Nachfrage. Produkte wie das iPhone brauchen beste Rohstoffe, was beim Lithium bedeutet, dass Grad und Reinheit des verwendeten Rohstoffes von größter Wichtigkeit sind. Auch ein Aspekt, auf den es sich zu achten lohnt, wenn man in diesem Bereich investieren will.

Ein Elektroauto enthält übrigens bis zu 30 Kilogramm Lithium-Carbonat. Auch wenn es noch eine Weile dauern wird, aber Elektroautos werden sicher den Markt erobern. Davon profitieren wiederum aufstrebende Lithium-Unternehmen wie beispielsweise Nemaska Lithium und Talison Lithium. Da in den Akkus bis zu 11 mal mehr Graphit als Lithium vorhanden ist, sollte es sich lohnen das Augenmerk auch auf Graphit-Firmen wie zum Beispiel Standard Graphite (ISIN: CA8534501041) zu richten. Diese besitzen hervorragende Projekte unter anderem in Quebec, Kanada.

Die hier angebotenen Artikel stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Artikel und Berichte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar.

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