Die Fed als Kurstreiber für die Metalle

Der Markt hat lange darauf gewartet und spekuliert, dass die Fed weitere Schritte im Rahmen des Quantitative Easings, kurz "QE", ankündigt. Innerhalb der US-Notenbank war das Thema lange strittig, auch weil man im Vorfeld der Präsidentenwahlen politisch keinen Einfluss nehmen wollte. Doch nun steht fest, dass "QE" weiter geht.

Quer durch den Metallsektor sind die Rohstoffpreise zuletzt massiv in die Höhe geschossen. Einige Beispiele: Der Kupfer-Future hat sich seit Ende August von 3,40 Dollar auf 3,83 Dollar verteuert. Die Gold-Kursrallye geht schon etwas länger und hat Mitte August bei 1.590 Dollar Schwung aufgenommen. Mittlerweile ist die Feinunze nicht mehr weit vom Jahreshoch bei knapp 1.791 Dollar entfernt. Silber verteuert sich im gleichen Zeitraum von 27,51 Dollar auf knapp 35 Dollar je Feinunze. Und das krisengeschüttelte Platin legt beim Future eine Rallye aus dem Bereich von 139 Dollar auf mehr als 171 Dollar hin.

Kurzfristig könnte die Luft damit dünner werden, da nach dem Anstieg die Lage überkauft und teils hohe charttechnische Hürden im Blick sind. Dennoch sehen Experten langfristig gute Potenziale für Metalle aufgrund der Fed-Geldpolitik. Die Experten der Standard Bank rechnen damit, dass neben den beiden Edelmetallen Gold und Silber der Brent-Ölpreis sowie Aluminium am deutlichsten von "QE" profitieren können. Vor allem bei den konjunktursensitiven Bodenschätzen aber wird über den Tag hinaus entscheidend sein, wie schnell und nachhaltig sich die Weltwirtschaft stabilisieren kann. Beim Gold dagegen werden Inflations- und Sicherheitsaspekte noch hinzu kommen.

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