Seltene Erden: Chinas Hunger in Afrika

Die Seltenen Erden bleiben am Markt ein großes Thema. China ist und bleibt auf lange Sicht die Nummer Eins der Branche, fast alle Seltenen Erden werden dort produziert. Das Land denkt aber schon einen Schritt weiter. Irgendwann sind die Vorräte im eigenen Erdreich erschöpft, daher muss man sich rechtzeitig nach alternativen Versorgungsquellen umschauen. Bisher wird vor allem in Australien, in den USA und in Kanada nach neuen Lagerplätzen von Seltenen Erden gesucht. Doch eine andere Region könnte noch größere Schätze beinhalten: Afrika. Die geologischen Voraussetzungen auf dem Kontinent sind hervorragend. Es gibt dort große Mengen an Karbonatiten im Erdreich. Das sind magmatische Gesteine, in denen häufig Seltene Erden zu finden sind. Außerdem gibt es auf dem Kontinent Monazitsande in großen Mengen, auch darin finden sich die so begehrten Rohstoffe.

China ist schon jetzt mit vielen afrikanischen Regierungen eng verbunden. Die Handels- und oft auch die Militärbeziehungen sind gut bis sehr gut. Chinesische Unternehmen sind in vielen afrikanischen Ländern aktiv, man kennt sich. Die afrikanischen Staaten können den Abbau der Rohstoffe meist nicht aus eigener Kraft schaffen, sie brauchen Investitionen aus dem Ausland. Da Unternehmen aus China sowieso schon bei vielen Regierungen "einen Fuß in der Türe haben", ist eine Kooperation auch bei den Seltenen Erden sehr wahrscheinlich. Andere Länder müssen aufpassen, diesen Trend nicht zu verpassen.

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