Kolumne von Björn Junker

Interesse steigt - Kanadische ETFs überzeugen

Der August war ein akzeptabler Monat für die Rohstoffe. Noch besser lief es für Investoren, die nicht auf die ganz klassischen Methoden gesetzt haben. Exchange Traded Funds, kurz ETFs, gehören noch immer zu den nicht ganz gewöhnlichen Investmentvehikeln. Nicht jeder beschäftigt sich mit ihnen, doch ihre Bedeutung nimmt immer stärker zu. Vor allem in den vergangenen Monaten haben Investoren verstärkt in ETFs investiert, wenn man die Statistiken des Gesamtjahres betrachtet.

An ihnen kann man gut erkennen, was gerade in ist und wo Investoren eher zögerlich agieren. In Zeiten, in denen die Notenpresse bald wieder angeworfen werden könnte, stehen solche ETFs hoch im Kurs, die auf Gold und Silber setzen. Gilt doch Gold traditionell als Fluchtwährung, von der auch der kleine Bruder Silber immer wieder profitiert.

Die Performance von kanadischen ETFs, die sich dem Gold verschrieben haben, war zuletzt positiv. Viele der kanadischen ETFs umfassen aber eher ein kleines Volumen, selbst ETFs mit 1,1 Millionen Dollar Volumen sind am Markt zu finden.

Besonders gut hat im August der BMO Junior Gold ETF abgeschnitten. Dieser legt um 13,2 Prozent zu. Knapp 100 Millionen Dollar sind in ihm angelegt. Eine Besonderheit dieses ETFs ist, dass er sich vor allem um kleinere Goldproduzenten kümmert. Im BMO ETF sind insgesamt 34 verschiedene Aktien enthalten. Davon haben im August 20 Aktien Kursgewinne verzeichnet. Besonders klar zeigt sich dies bei Coeur d’Alene Mines (WKN: A0RNL2) mit einem Plus von 35 Prozent. Doch auch Allied Nevada Gold (+22 Prozent; WKN: A0MRZE) und Alamos Gold (+14 Prozent; WKN: 257506) tragen zur guten Performance bei.

Beobachter sind überrascht, dass ETFs, die auf kleine Goldaktien setzen, im August derart gut abschneiden. Meist sind eher die ETFs vorne, die auf Münzen, Barren oder physisches Gold im Allgemeinen setzen. Sollten dann mit Aktien unterlegte ETFs vorne sein, sind es meist eher die, die sich auf die Branchengrößen fokussieren.

Die derzeitige Situation wird am Markt so gedeutet, dass Investoren wieder mehr Vertrauen in die Goldbranche bekommen. Aktien laufen besser als Barren, kleine Unternehmen entwickeln sich besser als die großen Goldförderer. Dies sind positive Signale für die kommenden Monate.
 

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