Lynas: Kursexplosion nach grünem Licht der Behörden

Auf diese Nachricht hat man bei Lynas lange warten müssen. Sie ist im Kampf der Australier um eine Betriebslizenz für ihre malaysische Verarbeitungsanlage für Seltene Erden ein wichtiger Fortschritt. Von der zuständigen Behörde des südostasiatischen Staates hat das Unternehmen früher als erwartet nun die temporäre Erlaubnis bekommen, die Anlage zu betreiben. Auf einmal könnte es schnell gehen: Die Australier wollen nun ihre geförderten Erze in Richtung Malaysia transportieren. Bereits im Oktober soll die Anlage dann ihren Betrieb aufnehmen und die Bodenschätze weiter verarbeiten.

Dann beginnt für Lynas die eigentliche Bewährungsprobe, nachdem die Anlage für so extremen Widerstand bei verschiedenen Politikern und in der Bevölkerung gesorgt hat, dass sich sogar die internationale Atomenergiebehörde in den Streit eingeschaltet hat. Das Unternehmen muss vor allem dafür sorgen, dass man einen sicheren Betrieb nachweist kann und so unter anderem die Befürchtungen um radioaktive Umweltverseuchungen zerstreuen kann. Noch offen allerdings ist, wie die Company aus "Down Under" die Mehrkosten für den Standort auffangen wird. Neue Kapitalmaßnahmen des Unternehmens sind dabei nicht ausgeschlossen.

Am Mittwoch allerdings "feiert" die Börse erst einmal, dass Lynas die vorläufige Genehmigung erhalten hat. Der Aktienkurs des Unternehmens gewinnt derzeit im XETRA-Handel mehr als 50 Prozent an Wert.

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