Kolumne von Björn Junker

Kupferprojekt Roseby nimmt immer mehr Gestalt an - Altona Mining entdeckt hochgradige Vererzung von bis zu 1,12% Kupfer in Australien

Während die Verhandlungen mit dem Bergbauriesen Xstrata (WKN 552834) über eine Mehrheitsbeteiligung der Schweizer an dem Kupferprojekt Roseby von Altona Mining (WKN A1C15Y) laufen, setzt der australische Kupferproduzent die Erkundung und Ausweitung der Ressourcen auf dieser Liegenschaft fort. Wie das Unternehmen von Managing Director Alistair Cowden heute mitteilt, hat man in dieser Hinsicht einen weiteren Erfolg erzielt. So ist man bei der Erbohrung der auf Roseby befindlichen Liegenschaften Lady Clayre und Ivy Ann auf hochgradige Kupfer- und Goldvererzungen gestoßen. Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse, das deutet sich nach Aussage von Altona Mining an, werden auf Lady Clayre voraussichtlich sowohl zu einer Erhöhung der Ressourcen als auch zu deren Überführung in eine höhere Zuversichtskategorie führen.

Die Höhepunkte der Bohrungen auf Lady Clayre waren dabei 36 Meter mit 1,12% Kupfer sowie 0,53 Gramm Gold pro Tonne direkt ab der Oberfläche, 50 Meter mit 0,73% Kupfer und 0,23 Gramm Gold pro Tonne sowie ein Abschnitt von 57 Metern mit 0,53% Kupfer und 0,14 Gramm Gold pro Tonne. Hinzu kamen 37 Meter mit 0,64% Kupfer und 0,44 Gramm Gold und 28 Meter mit 0,76% Kupfer sowie 0,04 Gramm Gold je Tonne.

Auf Ivy Ann fielen die Kupfergehalte etwas niedriger aus. Die besten Ergebnisse lagen zwischen 0,41% und 0,58% Kupfer bei einer maximalen Vererzungsmächtigkeit von 43 Metern.

Die Lady Clayre-Lagerstätte verfügt über eine bestehende Ressource von 14 Mio. Tonnen mit 0,56% Kupfer und 0,2 Gramm Gold pro Tonne. Hier nahm Altona sowohl Bestimmungs- als auch Erweiterungsbohrungen vor, um mögliche Ausdehnungen der Ressource zu identifizieren und die geschlussfolgerte Ressource aufzuwerten – womit man offensichtlich erfolgreich war.

Darüber hinaus stieß das Unternehmen auf zwei einzelne Molybdänabschnitte mit bis zu 2,1% Molybdän und 9,8 Gramm Rhenium pro Tonne. Die Interpretation dieser Vererzung benötigt die erneute Prüfung alter Molybdän- und Rheniumproben, die zuvor in dieser Hinsicht nicht untersucht wurden. Bei Lady Clayre handelt es sich nach Aussage von Altona um eine komplexe Lagerstätte, die sich deutlich von anderen Vorkommen auf Roseby unterscheidet. Noch ist sie nicht vollständig verstanden, sodass das Unternehmen eine völlige Neuinterpretation der Geologie und der Vererzung angestoßen hat.

Ivy Ann verfügt über einer Ressource von 7,5 Mio. Tonnen bei 0,57% Kupfer und 0,07 Gramm Gold pro Tonne und weist klares Wachstumspotenzial auf. Die vorgenommenen Bohrungen zielten darauf ab, den nördlichen Teil der aktuellen geschlussfolgerten Ressource genauer zu definieren, um die Ressourcenbewertung zu verbessern und Ausdehnungen in Richtung Norden zu untersuchen. Auf Ivy Ann wurden zwei unterschiedliche Zonen mit geschlussfolgerten Ressourcen entdeckt, aber keine signifikanten Ausdehnungen.
 

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