Die Kumtor Operating Company (KOC), welche die Goldmine Kumtor in der Kirgisischen Republik für die kanadische Centerra Gold (WKN A0B6PD) betreibt, meldet für das zweite Quartal eine Produktion von 41.300 Unzen Gold. Das sind fast 70% weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres als man noch 130.000 Unzen des gelben Metalls förderte. Die Hauptgründe für diesen Produktionseinbruch waren die geringere Zahl an verarbeiteten Tonnen, der von 3,27 auf 1,33 Gramm pro Tonne gesunkene Goldgehalt und eine niedrigere Gewinnungsrate von jetzt 71,2 nach 82,6% im Vorjahr.

Den Goldabsatz des Juniquartals bezifferte KOC mit 40.228 Unzen, woraus sich ein Umsatz von 64 Mio. Dollar ergab. Der beim Verkauf durchschnittlich realisierte Preis lag bei 1.592 USD pro Unze Gold. Die Gesamtkosten der Produktion inkl. Abschreibungen und Wertberichtigungen gab KOC mit 40,7 Mio. Dollar an. Hinzu kamen 110 Mio. Dollar an Investitionsaufwendungen, von denen 2,9 Mio. für die Exploration eingesetzt wurden.

KOC hatte im Vorfeld erklärt, dass die Goldproduktion auf Kumtor im laufenden Jahr um 30 bis 33% auf 12,13 bis 12,75 Tonnen fallen dürfte. 2011 hatte man noch 18,1 Tonnen Gold gefördert. Allerdings geht das Unternehmen davon aus, dass der Ausstoß 2013 um 60 und 2014 um weitere 25% steigen wird. Centerra hatte die Produktionsprognose um ein Drittel senken lassen, da an der südöstlichen Seite der Grube verstärkte Eisbewegungen zu beobachten waren.
 

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