Der auf Westafrika ausgerichtete Goldproduzent Semafo (WKN 898253) hat im zweiten Quartal einen Ausstoß von 60.500 Unzen des gelben Metalls erzielt. Das liegt auf dem Niveau der ersten drei Monate 2012, bedeutet aber einen Rückgang von 5% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das in Kanada ansässige Unternehmen, das über Minen in Guinea, Niger und Burkina Faso verfügt, erzielte im Zeitraum von April bis Juni einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 1.615 USD pro Unze Gold. Das führte zu einem Umsatz von 98,4 Mio. Dollar.

Im gleichen Zeitraum 2011 hatte Semafo bei einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 1.519 USD pro Unze Umsätze von 100.4 Mio. Dollar generiert. Laut Semafos COO Benoit Desormeaux lief es im zweiten Quartal auf der Samira Hill-Mine des Unternehmens im Niger gut, die mit einer Produktion von 13.800 Unzen die Erwartungen übertraf. Hingegen ging der Ausstoß auf der Mana-Mine in Burkina Faso auf 42.500 Unzen zurück. Als Grund führte Desormeaux den Übergang zu einer neuen Grube an.

Insgesamt jedenfalls stimme die Produktion des zweiten Quartals mit den Erwartungen des Unternehmens überein und man sei zuversichtlich, das Produktionsziel von 235.000 bis 260.000 Unzen Gold für 2012 erreichen zu können, erklärte Desormeaux.

Semafo gab allerdings auch bekannt, dass die Finanzergebnisse des zweiten Quartals einen einmaligen Verlust beinhalten werden, der aus dem Verkauf eines kurzfristigen Investments entstanden sei.
 

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