Kolumne von Björn Junker

Erwartungen erfüllt - Deutsche Rohstoff AG meldet Nettoergebnis von 10,9 Mio. Euro

Die in Heidelberg ansässige Deutsche Rohstoff AG (WKN A0XYG7) hat die – unserer Ansicht nach hervorragenden – Zahlen für das Jahr 2011 vorgelegt. Der im Vorfeld prognostizierte Konzernjahresüberschuss von 10 Mio. Euro konnte leicht übertroffen werden. 10,9 Mio. Euro nämlich betrug der im vergangenen Jahr erzielte Überschuss bei einem Umsatz von 15,2 Mio. Euro. 2010 hatte ein negatives Nettoergebnis von 0,9 Mio. Euro in den Büchern gestanden, während der Umsatz damals lediglich 0,04 Mio. Euro erreichte.

Die Bilanzsumme des vergangenen Jahres bezifferte die Deutsche Rohstoff AG mit 39,9 Mio. Euro nach 17,5 Mio. Euro im Vorjahr, während das Eigenkapital gegenüber 2010 von 12,6 auf 30,8 Mio. Euro stieg. Die liquiden Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens des Konzerns liegen bei 9,8 Mio. Euro nach 4,9 Mio. Euro 2010.

Aktuell dürfte das Eigenkapital des Unternehmens sogar noch höher liegen, da ja vor einiger Zeit eine Kapitalerhöhung von 10,8 Mio. Euro durchgeführt wurde und auch bei der Beteiligung Tin International eine Kapitalerhöhung erfolgte.

Interessant wird sein, wie sich die Deutsche Rohstoff AG zu den Aussichten für das laufende Jahr äußert. Wir gehen davon aus, dass dies im Rahmen der Präsentation des detaillierten Konzernabschlusses und Geschäftsberichts 2011 erfolgt, die für den 26. Juni 2012 im Rahmen einer Bilanzpressekonferenz angekündigt ist.

Von besonderem Interesse wird dabei sein, welche Fortschritte das Unternehmen mit seinen Wolfram-Projekten in Australien und den Öl- und Gasprojekten von Tekton Energy in den USA erzielen konnte. Insbesondere auf der Wolframproduktion – eine Testförderung ist bereits angelaufen –, für die die Deutsche Rohstoff AG bereits einen Abnehmer hat, basieren unserer Ansicht nach die Aussichten für die Zukunft.

Gut wäre auch, wenn die Deutsche Rohstoff AG präzisieren könnte, wie es mit der Goldmine in Georgetown, Australien, weiter gehen soll – ist ein Käufer gefunden? Zudem erhoffen wir uns in Kürze Aufschluss über die Bohrungen der Sachsenzinn GmbH / Tin International und die Bemühungen der DRAG-Beteiligung Rhein Petroleum um eine Ölförderung in Deutschland.

Alles in allem betrachten wir die Ergebnisse des vergangenen Jahres als hervorragende Basis für die weitere Entwicklung der Deutsche Rohstoff AG. Jetzt wird es darauf ankommen, dass das Management die Pläne in Bezug auf die Ölproduktion in den USA und die Wolframförderung in Australien schnell und erfolgreich umsetzt. Darin sehen wir mindestens kurz- und mittelfristig das größte Potenzial für die Deutsche Rohstoff AG.

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