Hervorragende Neuigkeiten aus Down Under: Der australische Kupferproduzent Altona Mining (WKN A1C15Y) legt eine positive endgültige Machbarkeitsstudie für seine Kupferlagerstätte Little Eva vor, die Teil des gigantischen Roseby-Projekts ist. Wie das Unternehmen mitteilt, geht die Studie von einer jährlichen Produktion von 38.800 Tonnen Kupfer und 17.200 Unzen Gold in Konzentrat aus. Das entspricht 41.400 Tonnen Kupferäquivalent pro Jahr. Über das auf 11 Jahre geschätzte Minenleben würde sich so ein Umsatz von 2,97 Mrd. australischen Dollar aus Reserven von 375.000 Tonnen Kupfer (827 Mio. Pfund) und 205.000 Unzen Gold ergeben, hieß es weiter.

Dabei ist zu betonen, dass die Machbarkeitsstudie sich nur auf die Hauptlagerstätte Little Eva und drei weitere kleinere Lagerstätten bezieht – Bedford, Lady Clayre und Ivy Ann – deren Erz in einer gemeinsamen Anlage mit einer Kapazität von 7 Mio. Tonnen pro Jahr verarbeitet werden soll.

Hinzu kommt nicht nur erhebliches Erweiterungspotenzial auf den oben genannten Satellitenlagerstätten, sondern auch 92,7 Mio. Tonnen an Ressourcen mit einem Kupfergehalt von durchschnittlich 0,64% aus anderen Lagerstätten, die in der neuen Machbarkeitsstudie noch nicht berücksichtigt wurden.

Positiv ist auch, dass sich die Kosten für den Bau der geplanten Mine und Produktionsanlagen im Vergleich zu anderen Kupferprojekten dieser Größenordnung in Grenzen halten. So fallen für die Errichtung der Produktionsanlage und der Infrastruktur vergleichsweise geringe 181 Mio. Dollar an. Insgesamt werden die Investitionskosten bis zur Produktionsaufnahme wohl bei 320 Mio. Dollar liegen.

Bei einem Nettobarwert – laut Studie – von 252 Mio. australischen Dollar und einer internen Rendite von 22% sollten diese Kosten bereits nach drei Jahren wieder eingespielt sein.

Kein Wunder also, dass Managing Director Dr. Alistair Cowden sich angesichts der Ergebnisse der neuen Machbarkeitsstudie hoch erfreut zeigt. Denn Altona Mining steht nun kurz davor, zu einem Kupferproduzenten mittlerer Größe aufzusteigen. Zusammen mit dem Ausstoß aus der finnischen Mine des Unternehmens würde die Produktion des Unternehmens nämlich bei rund 47.000 Tonnen Kupfer und 25.000 Unzen Gold pro Jahr liegen!

Altona beginnt nun bereits mit den ersten vorbereitenden Arbeiten, während man gleichzeitig schon auslotet, wie die Finanzierung des Minenbaus am besten gestemmt werden könnte. Doch wie es in dieser Hinsicht weiter geht, hängt zunächst einmal von der Entscheidung des Bergbauriesen Xstrata (WKN 552834) ab. Dieser hat nämlich die Option, 51% am Roseby-Projekt von Altona Mining zu erwerben. Stichtag ist hier der 30. Juni 2012, sodass die Entscheidung in Kürze fallen wird.

Mit oder ohne Xstrata: Wir sind der Ansicht, dass Altona Mining auf dem aktuellen Kursniveau – bei 0,27 AUD kommt das Unternehmen auf eine Marktkapitalisierung von rund 140 Mio. AUD – angesichts der bereits angelaufenen Kupferproduktion in Finnland und der nun deutlicheren, positiven Aussichten für Roseby/Little Eva vom Markt deutlich zu niedrig bewertet wird. Wir rechnen aber damit, dass sich dies – trotz aller bestehender Risiken – in den nächsten Wochen und Monaten ändern wird.

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