Die Aktie des angehenden Nickelproduzenten Proto Resources & Investments (WKN A0LBT8) pendelt seit längerem um die Marke von 2 australischen Cent. Ein Niveau, das nicht nur die Experten von RM Research angesichts der Fortschritte und Perspektiven des Unternehmens als Chance sehen, die Papiere günstig einzusammeln.

Denn es wird immer deutlicher, dass Protos Vorzeigeprojekt Barnes Hill, im nördlichen Tasmanien, höhere Werte schaffen könnte, als die ersten Informationen zur für Ende Juni erwarteten Machbarkeitsstudie, die Joint-Venture-Partner Metals Finance Ltd (MFC) vor Kurzem veröffentlichte, andeuten. MFC hatte erst vor Kurzem das Potenzial des Projekts auf Einnahmen von 1,1 Mrd. AUD und einen internen Zinsfuß von 47 Prozent über die gesamte Betriebsdauer des Projekts hervorgehoben.

Diese Zahlen aber, die in der für Juli angekündigten endgültigen Machbarkeitsstudie eingehender erklärt werden dürften, beruhen ausschließlich auf der Verwendung von MFCs innovativem Ionenaustausch-Ablaufdiagramm und berücksichtigen noch nicht die Barrier-Bay-Technologie von Proto Resources, die zum einen den größten Teil der verwendeten Säure recyceln und damit enorme Kosteneinsparungen erbringen könnte, und die zum anderen statt Abfall veräußerbare Produkte generiert.

Und in der Machbarkeitsstudie ist ein weiterer wesentlicher Faktor noch nicht berücksichtigt: Der mögliche Beginn eines Eisenerzabbaus noch Ende 2012! Denn der primäre Bodenschatz von Barnes Hills ist zwar Nickel, die Lagerstätte beherbergt aber zusätzlich Kobalt, Magnesium und Eisenerz. Gerade letzteres will Proto noch 2012 abzubauen beginnen. Das würde dem Unternehmen schnell Cashflow liefern und so das Risiko des Projekts weiter senken.

Aktuell führen Proto und MFC bereits Großversuche mit Eisenerz von Barnes Hill durch, um die Aufbereitung durch eine Magnetabscheidung und Zerkleinerung zu beurteilen. Die Partner hoffen so, ein hochgradiges Eisenerzkonzentrat für den Direktverkauf an Stahlwerke in China zu produzieren. Und Proto und MFC arbeiten bereits jetzt daran, positive Ergebnisse der metallurgischen Tests vorausgesetzt, schnell eine Abnahmevereinbarung schließen!

Darüber hinaus ist Proto in den letzten Monate auf allen wichtigen Kupfer-Gold-Explorationsliegenschaften sowohl im Northern Territory als auch in Westaustralien sehr aktiv gewesen. Auf der Liegenschaft Lindeman’s Bore im Northern Territory wurden vor Kurzem Bohrungen bis in eine Tiefe von 466 Metern durchgebracht. Diese trafen zwischen 385 und 430 Meter Tiefe auf aussichtsreiche geologische Verhältnisse. Die detaillierten Analysenergebnisse erwartet das Unternehmen jetzt mit großer Spannung, da Proto und der Joint-Venture-Partner vom Potenzial von Lindeman’s Bore überzeugt und mit der in Bohrung LBD03 angetroffenen Geologie sehr zufrieden.

Auch in Westaustraliens Doolgunna-Region hat Proto schnell mit den ersten Explorationsarbeiten auf allen fünf Explorationslizenzen begonnen. Diese Gebiete wurden dem Unternehmen vor Kurzem gewährt. Eine luftgestützte magnetische Erkundung der Liegenschaft Mt. Killara lieferte bereits positive Ergebnisse.

An der Grenze zwischen NT und WA hat das Unternehmen zudem vor Kurzem seine beachtenswerte Reihe an aussichtsreichen Nickel- und Kupferprojekten mit den Akquisitionen von Argyle Corridor und Ord Basin East erweitert. Proto ist in Bezug auf diese Explorationskampagne nach verschiedenen Rohstoffen sehr zuversichtlich.

Es stehen also einige wesentliche Veränderungen bei Proto an, die das Unternehmen auf ein ganz neues Niveau bringen könnten. Nicht nur, dass für Mitte 2013 immer noch der Beginn der Nickelproduktion geplant ist, es könnte sogar schon Ende dieses Jahres mit dem Eisenerzabbau begonnen werden, sodass Proto wesentlich früher als bislang geplant die ersten Cashflows generieren könnte.

Kurzfristig könnten Bohrergebnisse von den Explorationsliegenschaften des Unternehmens, die Ergebnisse der metallurgischen Tests der Eisenerzgroßproben und natürlich die Ende Juni / Anfang Juli anstehende Machbarkeitsstudie für Schwung in der Aktie sorgen.

Für Risiko bereite Anleger dürfte also die aktuelle Seitwärtsphase auf niedrigstem Niveau eine gute Chance zum Einstieg bieten, wollen sie den Ereignissen nicht hinterherhinken. Das sehen auch die Analysten von RM Research so, die kürzlich empfahlen, die Aktien zwischen 2 und 2,5 australischen Cent zu akkumulieren.

Natürlich sei nicht verschwiegen, dass auch erhebliche Risiken bestehen. Insbesondere die Frage nach der Finanzierung des Minenbaus ist noch nicht vollständig geklärt, auch wenn sich das Management von Proto in den bisherigen Gesprächen zuversichtlich gezeigt hat. Zudem könnten sich Verzögerungen im Ablauf negativ auf den Kurs auswirken, um nur zwei Punkte zu nennen.

Sollte allerdings die Nachricht kommen, dass die Finanzierung gesichert ist, dürfte das Risiko unserer Ansicht nach zum Kurstreiber werden.

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