Umsatz und Förderung im Plus, die Integration einer neuen Mine ist gelungen. Das sind die Highlights der jüngsten Zahlen eines australischen Goldförderers. Im Oktober 2011 hat Focus Minerals (WKN: A0F610) die Mehrheit am Lavertonareal von Crescent (WKN: A0B5UM) übernommen. Durch diesen Kauf sind die Ressourcen von Focus Minerals auf 4,3 Millionen Unzen gestiegen, die Reserven liegen bei 623.000 Unzen. Damals war es das Ziel der Australier, die Wirtschaftlichkeit der Laverton-Mine zu steigern und die Kosten zu senken. Dass dies schon nach wenigen Monaten gelungen ist, zeigen die jüngsten Zahlen für die Monate Januar bis März 2012.

In diesen drei Monaten, dem dritten Quartal im Finanzjahr von Focus Minerals, hat die Gesellschaft auf Laverton 25.636 Unzen Gold produziert, im Vorquartal lag die Produktion bei 15.666 Unzen. Deutlich zurückgegangen sind die Förderkosten. Die Gesellschaft beziffert diese auf 1.216 Austral. Dollar (AUD) je Unze, ein Quartal zuvor lagen die Kosten noch bei 1.467 AUD je Unze, im Septemberquartal waren es sogar fast 1.600 AUD je Unze.

Auch ansonsten ist man bei Focus Minerals mit dem abgelaufenen Quartal sehr zufrieden. Die Produktion aller Minen steigt auf 47.489 Unzen an. Im Vorquartal lag diese bei knapp 37.100 Unzen, vor einem Jahr betrug sie rund 18.400 Unzen. Das klare Plus ist auf den Neuerwerb von Laverton zurückzuführen. Im laufenden Finanzjahr bringt es Focus somit auf 130.473 geförderte Unzen Gold. Das Ziel des Unternehmens, im aktuellen Geschäftsjahr eine Produktion von 175.000 Unzen auszuweisen, ist somit in greifbare Nähe gerückt.

Auch der Umsatz zieht deutlich an. Er verbessert sich von 27,48 Millionen AUD (Januar bis März 2011) auf 76,18 Millionen AUD. Im Dezember-Quartal meldete der Goldproduzent einen Umsatz von 59,59 Millionen AUD. Nach drei Quartal hat die Gesellschaft somit 206,3 Millionen AUD erwirtschaftet. Die Barbestände sowie der Wert der vorhandenen Goldbarren liegen bei insgesamt 20,3 Millionen AUD. Investiert hat Focus Minerals, einschließlich der Explorationskosten, im abgelaufenen Quartal 15,3 Millionen AUD.

Das klare Umsatzplus hat zwei Ursachen. Einerseits ist die Goldförderung angestiegen. Andererseits profitiert Focus Minerals auch vom steigenden Goldpreis. Vor einem Jahr erzielte die Gesellschaft je Unze einen Preis von fast 1.400 Dollar, inzwischen kann man mehr als 1.600 Dollar je Unze ausweisen.

Spätestens ab dem September-Quartal sollen die Produktionszahlen weiter noch nach oben gehen. Die Gesellschaft will die Förderung auf Greenfields starten, das in der Nähe der Aufbereitungsanlage Three Mile Hill liegt. Hier ist ein offener Tagebau geplant. Es gibt dort Erzreserven von 1,1 Millionen Tonnen mit einer Goldmineralisierung von 1,7 Gramm Gold je Tonne.

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