Der größte Stahlproduzent Chinas, die Hebei Iron & Steel Group, investiert rund 194 Mio. CAD in eine Beteiligung an dem kanadischen Eisenerzunternehmen Alderon Iron Ore (WKN A1JL1G). Damit will man sich den Zugang zu günstigerem Eisenerz sichern, um so die Produktionskosten der Stahlherstellung zu drücken.

Laut Hebei sei jetzt der ideale Zeitpunkt, um solche Investitionen zu tätigen, da der breite Markt in Bezug auf die Eisenerznachfrage vorsichtig geworden sei. Diese neueste Transaktion ist Teil der Bemühungen chinesischer Stahlhersteller, größere Kontrolle über ausländische Eisenerzvorkommen zu erlangen, da der Markt von einer Handvoll global agierender Produzenten dominiert wird.

Hebei wird zunächst 88,3 Mio. CAD oder 3,42 CAD je Aktie für einen Anteil von fast 20% an Alderon zahlen. Damit erhält man einen Abschlag von 0,6% auf den letzten Kurs des Unternehmens, teilten die Chinesen am heutigen Freitag mit. Im Anschluss wird Hebei weitere 105,7 Mio. CAD investieren. Damit sichert man sich das Recht, eine Beteiligung von 25% am Hauptprojekt von Alderon namens Kami zu erwerben. Darüber hinaus erhält Hebei so das Recht, 60% der jährlichen Eisenerzproduktion des Kami-Projekts abzunehmen.

Diese Investition von Hebei spiegelt auch den positiven Ausblick des Unternehmens in Bezug auf Chinas Eisenerznachfrage wider. Die Großen der Branche wie BHP Billiton , Rio Tinto und Vale setzen ebenfalls auf ein langfristiges Nachfragewachstum in der Volksrepublik und weiten ihre Produktionskapazitäten massiv aus.
 

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