AngloGold Ashanti (WKN 915102), einer der größten Goldproduzenten der Welt, wird in den kommenden zwei bis drei Jahren mehr als 800 Mio. USD in seine australischen Projekte stecken.

Nach Aussage von CEO Mark Cutifani beinhaltet diese Summe auch Arbeiten an der bestehenden Mine Sunrise Dam und der Entwicklung der neuen Tropicana-Mine in Western Australia sowie Ausgaben für die Exploration.

Laut Cutifani liegt Tropicana, ein Joint Venture mit der Independence Group, im Zeitplan und im Budget, um im Oktober kommenden Jahres in die Kommissionierungsphase einzutreten. Die erste Goldproduktion erwartet man dann im vierten Quartal 2013. Keine Fortschritte hat man hingegen mit der zuvor angekündigten Restrukturierung der Besitzverhältnisse von Tropicana gemacht, die zu 70% im Besitz des südafrikanischen Konzerns ist, während die restlichen Anteile bei der Independence Group liegen.

Cutifani erklärte zudem, dass auch auf Sunrise Dam noch erhebliches Explorationspotenzial bestehe. Man konzentriere sich derzeit auf den Untertageteil der Mine, da die Tagebaugrube ausgebeutet sei, und man sei sehr positiv in Bezug auf die Vogue-Entdeckung gestimmt. Cutifani hofft, dass der Vogue-Erzkörper, der unter der bestehenden Sunrise Dam-Mine liegt, der Mine weitere 10 bis 20 Jahre Lebensdauer bescheren wird. Vor drei Jahren wurde das restliche Minenleben von Sunrise Dam auf nur noch fünf Jahre geschätzt.

Auch in Hinsicht auf den Goldpreis zeigt sich AngloGolds CEO optimistisch. Seiner Ansicht nach könnte dieser noch im laufenden Jahr über die Marke von 2.000 USD pro Unze stiegen, da sich die Nachfrage aus den schnell wachsenden Schwellenländern wie Indien und China als robust erweise. Im Durchschnitt geht Cutifani für 2012 von einem Goldpreis zwischen 1.700 und 1.800 USD pro Unze aus.

Trotz des Militärputsches in Mali setzt AngloGold dort, in einem der nach Aussage des Unternehmens ansonsten stabilsten Länder Westafrikas, seine Aktivitäten dort fort. Zudem machen die Projekte von AngloGold in Mali weniger als 4% der weltweiten Produktion des Konzerns aus. Bislang gebe es keine Probleme und er hoffe, dass das auch so bleibe, erklärte Cutifani.
 

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