Der Konzern hat eine ganze Reihe von Bohrergebnissen für das Gold-Kupferprojekt La Arena in Peru vorgelegt. Die Daten sind Teil einer Machbarkeitsstudie für das Projekt. Derweil überzeugt die Aktie mit einem starken Aufwärtstrend.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie für das Gold-Kupferprojekt La Arena hat Rio Alto Mining (WKN: A0QYAX) am Montag die Ergebnisse von 30 Bohrungen vorgelegt. Diese wurden im vergangenen Jahr getätigt. Die Bodenproben sind Teil eines Explorationsprogramms mit Bohrungen, die insgesamt 60.000 Meter Gesamttiefe umfassen und wichtige Daten über die vorhandenen Gold- und Kupfervorkommen für die Machbarkeitsstudie des Unternehmens liefern sollen.

Ein Blick auf die Bohrergebnisse zeigt eine Reihe von Highlights, die Rio Alto Mining auf dem peruanischen Projekt erzielt hat. So werden bei den Bohrungen LA-D11-003 und LA-D11-017 Abschnitte mit bis zu 0,97 Prozent Kupfermineralisierung gefunden. Während es bei der Bohrung 003 immerhin 47 Meter sind, die diesen Wert aufweisen, so ist der Abschnitt beim Bohrloch 017 mit 104 Metern mehr als doppelt so groß. Die gefundenen Goldmineralisierungen in diesen Abschnitten liegen bei 0,68 Gramm pro Tonne Gestein im Bohrloch 003 bzw. 0,55 Gramm pro Tonne Gestein bei der Bohrung 017.

Bei lediglich zwei der 30 Bohrungen landen die Werte unter dem Cutoff-Gehalt. Auch die Durchschnittswerte bei den Highlight-Bohrungen können sich sehen lassen. Die besten Werte erbringen neben den Bohrungen 003 und 017 noch die Bohrlöcher 016 und 034. Während die Bohrung 034 auf einem Abschnitt von 793 Metern eine Kupfermineralisierung von 0,49 Prozent sowie 0,27 Gramm Gold pro Tonne Gestein ergibt, sind es bei der Bohrung 017 immerhin 0,48 Prozent Kupfer und 0,26 Gramm Gold pro Tonne Gestein über einen Abschnitt von 618 Metern.

Rio Alto wird noch weitere Ergebnisse des Bohrprogramms vorlegen. Man wartet auf Ergebnisse weiterer bereits abgeschlossener Bohrungen. Zudem seien die Grenzen der Lagerstätte noch nicht definitiv – sowohl was die Tiefe als auch was die Richtungen angeht. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie werde man daher gleichzeitig die Erweiterung der Vererzung prüfen, so das Unternehmen.

Zuletzt ein Blick auf die charttechnische Lage der Aktie, die an der kanadischen Börse mit dem Kürzel RIO gehandelt wird. Der Kursverlauf der Aktie zeigt eine Hausse, die ungebrochen ist. Nach einer ausführlichen Konsolidierung zu Anfang des Jahres 2011 wurde im zweiten Quartal die Aufwärtsbewegung bei 1,76 Dollar wieder aufgenommen. Seitdem hat sich der Preis weit mehr als verdoppelt, der bisher letzte Kurs ist bei 4,67 Dollar notiert. Damit liegt die Aktie nach einer kurzen Atempause wieder nur minimal unter dem bisherigen Hoch, verzeichnet bei 4,70 Dollar. Gelingt der Anstieg hierüber, dürfte der am Mittwoch bei 4,32 Dollar gestartete Aufwärtsimpuls bei Rio Alto Mining weiter gehen. Zugleich zeigt sich nach der Atempause bei 4,24/4,36 Dollar eine erste wichtigere Unterstützung für den Titel.

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