Entstehungsbedingt sind Skarne mit zahlreichen Erzen angereichert, weshalb diese als Erzlagerstätte (Kupfer, Zink, Zinn, Blei, Mangan und Molybdän) von Bedeutung sind. Weiterhin werden Skarne als Boden- und Arbeitsplatten verwertet.

Ein Skarn ist ein feinkörniges metamorphes Gestein meist grüner oder roter, gelegentlich aber auch grauer, schwarzer, brauner oder weißer Farbe. Die Farbe der Skarne kann innerhalb eines Vorkommens variieren. Sie können zahlreiche kalzium-, magnesium- und eisenhaltige Silikat-Minerale wie zum Beispiel Pyroxen enthalten, sie sind daneben durchaus reich an Kupfer, Blei, Zink und Wolfram. In Skarnen finden sich Granat, Diopsid, Epidot und Quarz, wobei Granat und Diopsid große einzelne Kristalle bilden oder gehäuft vorkommen können. Des Weiteren kommen Granate in unterschiedlichen Farben, Vesuvian, Amphibole, Karbonate, Fluorit und weitere seltene Minerale vor.


Dünnschliff eines Skarns unter dem Mikroskop

Andere Bilder wie unterschiedlich solche Skarne aussehen können findet ihr hier

Skarne kommen nur kleinräumig vor. Man findet sie innerhalb der Kontaktzone von großen magmatischen Intrusivgesteinskörpern, beispielsweise Graniten, mit Karbonatgesteinen wie Dolomit oder Kalkstein. Durch die von der magmatischen Schmelze ausgehende Wärme und durch hochgradig mit Elementen angereicherte Lösungen, die von der Schmelze aus in das umgebende Karbonatgestein eindringen, werden dort chemische Reaktionen ausgelöst, die zur Bildung von Silikatmineralen und -erzen führen (Metasomatose). Bei den Erzmineralen handelt es sich vor allem um Magnetit und Sulfide.

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Skarn