Erneut meldet der kanadische Eisenerzexplorer Cap-Ex Ventures (WKN A1H64E) positive Bohrergebnisse von seinem Flaggschiffprojekt Block 103 in Quebec. Dieses Mal von der Northwest-Zone, einer „kleineren“ Entdeckung ganz in der Nähe des spektakulären Neufunds Greenbush.

Die jetzt vorgelegten Analyseergebnisse stammen von drei Bohrungen, die 2011 auf der Northwest-Zone durchgeführt wurden, die Teil der Liegenschaft Block 103 von Cap-Ex ist, welche rund 30 Kilometer nordwestlich der Bergbaustadt Schefferville in der kanadischen Provinz Quebec liegt. Cap-Ex stieß dabei mit allen drei Bohrungen auf Eisenvererzung mit guten Gehalten. So erbrachte die Bohrung DDH103-17 über 148,8 Meter Länge 30,6% Gesamteisengehalt, während es bei Bohrloch DDH103-16 31,0% Gesamteisen über 118,8 Meter waren. Die dritte Bohrung, DDH103-12, wies 31,5% Gesamteisen über einen Abschnitt von 91,4 Metern auf. Keine dieser Vererzungen begann dabei tiefer als 50 Meter ab der Oberfläche, DDH103-12 begann sogar nur 4,9 Meter unter der Oberfläche.

Die Northwest-Zone liegt 2 Kilometer westlich der Greenbush-Zone, auf der Cap-Ex Vorkommen entdeckt hat, die sich auf mehrere Milliarden Tonnen Eisenerz belaufen könnten (noch liegt hier aber keine Ressourcenschätzung vor). Northwest wurde mit sechs Bohrungen auf einer Streichlänge von 5,3 Kilometern im Abstand von 200 bis 1.200 Metern getestet, die allesamt Vererzungen aufwiesen, deren durchschnittlicher Gehalt bei mehr als 31% Gesamteisen liegt.

Die Northwest-Zone streicht von Nordwesten nach Südosten, wobei sie in Richtung Nordosten leicht abfällt. Sie ist in Richtung Süden offen und dort nimmt auch die Mächtigkeit der erbohrten Vererzung von 90,6 auf 148,8 Meter zu. Die nördliche Ausdehnung des Streichs wird hingegen durch die nördliche Grenze der Block 103-Liegenschaft eingegrenzt und die angenommene Breite liegt zwischen 500 und 1.500 Metern und wird im Westen durch die dortige Grenze von Block 103 begrenzt. Die Vererzung in der Bohrung DDH103-17 ist zudem in die Tiefe offen.

Darüber hinaus liegt die Northwest-Zone direkt auf dem Streich zwischen den Lagerstätten LabMag – fünf Kilometer südöstlich von Bohrung 17 – und KeMag – neun Kilometer nordwestlich von Bohrung 11 – auf den angrenzenden Gebieten von New Millenium Iron (NML). Ende Januar 2012 meldete NML, dass man der Ansicht sei, dass diese Erzkörper eine fortlaufende Zone der Eisenvererzung darstellen. Mit der Entdeckung der Vererzung auf der Northwest-Zone von Cap-Ex, scheint sich diese Theorie zu bestätigen. Cap-Ex plant nun, die vier Kilometer lange südliche Ausdehnung der Northwest-Zone in dieser Bohrsaison bis zur Grenze der Liegenschaft zu testen.

Bis Ende 2012 will Cap-Ex laut President und CEO Francois Laurin (ehemals Consolidated Thompson) für Block 103 eine erste Ressourcenschätzung vorlegen, auf die im ersten Quartal 2013 eine Studie zur vorläufigen Bewertung der Wirtschaftlichkeit des Projekts folgen soll.

Wir betrachten die jetzt vorgelegten Bohrergebnisse als weiteren Beleg für das herausragende Potenzial des Projekts Block 103. Dieses sollte auch durch noch ausstehende Bohrergebnisse zur Greenbush-Zone untermauert werden, die das Unternehmen ebenfalls in naher Zukunft präsentieren will.

Neuen Schwung für die Aktie erhoffen wir uns allerdings vor allem von den ebenfalls in nächster Zeit anstehenden Bohrergebnisse von der Redmond-Liegenschaft des Unternehmens, sollten diese positiv ausfallen. Dort zielt Cap-Ex auf so genannte DSO-Zonen (Direct Shipping Ore) ab, das bedeutet auf Erz, das einen so hohen Eisengehalt aufweist, dass es direkt an die Stahlhersteller geliefert werden kann.

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