Der größte Goldproduzent der Welt Barrick Gold (WKN 870450) beendete die vergangene Handelswoche mit leichten Kursverlusten, nachdem der Konzern mitteilte, dass der Ausstoß des gelben Metalls im laufenden Jahr leicht fallen könnte.

Wie CFO Jamie Sokalsky erklärte, werde die Goldproduktion des Unternehmens 2012 leicht sinken, während die Produktionskosten im Vergleich zum vergangenen Jahr um rund 15% steigen sollten. Im Oktober 2011 hatte Barrick noch erklärt, dass die Cashkosten um 10% steigen dürften und die Produktion voraussichtlich auf dem gleichen Niveau liegen werde wie 2012.

Barrick geht aber weiterhin davon aus, die Goldproduktion in fünf Jahren auf 9 Mio. Unzen pro Jahr steigern zu können. Entsprechend zeigen sich beispielsweise die Analysten von Haywood Securities wenig besorgt, dass die Goldproduktion des Branchengiganten in diesem Jahr gegenüber 2011 nicht zulegen wird. Barrick errichte derzeit neue Minen in der Dominikanischen Republik, Chile und Argentinien und diese sollten die Produktion deutlich steigern, wenn sie in Betrieb gehen, so die Experten.

Die Kupferproduktion des Unternehmens allerdings wird 2012 steigen, da zum ersten Mal Beiträge von den Assets zu erwarten sind, die Barrick mit der Übernahme von Equinox Minerals für 7,5 Mrd. Dollar erworben hat.

Weitere Details wird Barrick vorlegen, wenn das Unternehmen am 16. Februar seine Zahlen für das Gesamtjahr 2012 präsentiert, erklärte CFO Sokalsky.
 

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