Der größte Silberproduzent der Welt Fresnillo (WKN A0MVZE) senkte seine Produktionsprognose für das Gesamtjahr 2011 von 44 auf 41 Mio. Unzen. Gleichzeitig erklärte der Konzern aber, dass man statt der erwarteten 400.000 Unzen Gold nun 430.000 Unzen des gelben Metalls produzieren werde.

Im dritten Quartal 2011 hatte Fresnillo einen Ausstoß von 9.147.000 Unzen Silber erreicht, was 7,3% weniger sind als die 9.868.000 Unzen des dritten Quartals 2010. Dies resultiere aus einer geringeren Produktion der Fresnillo-Mine, vor allem auf Grund von Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit, erklärte das Unternehmen. Dies habe dazu geführt, dass einige Teile der Mine nur begrenzt zugänglich gewesen seien. Ende Oktober will man aber wieder mit voller Kapazität arbeiten.

In den ersten neun Monaten des Jahres hat Fresnillo insgesamt 31,527 Mio. Unzen Silber produziert, was einen leichten Rückgang gegenüber den 31,61 Mio. Unzen des Vorjahreszeitraums bedeutet. Im gleichen Zeitraum stieg die Goldproduktion aber auf den Rekordwert von 326.245 Unzen – ein Plus von 21,7% im Vergleich zu den 268.173 Unzen Gold, die man im gleichen Zeitraum 2010 produziert hatte.

Auch während des gerade abgelaufenen dritten Quartals erreichte die Goldproduktion mit 119.768 Unzen Rekordwert. Das ist ein Anstieg von 30,4% gegenüber den 91.822 Unzen, die man im gleichen Quartal des Vorjahres verzeichnet hatte. Der erhöhte Goldausstoß des dritten Quartals 2011 war eine Folge der erhöhten Kapazitäten und gestiegenen Gewinnungsraten auf der Soledad-Dipolos-Mine und dem höheren Volumen verarbeiteten Erzes auf den Minen Herradura und Saucito.

Abgesehen von den Edelmetallen produzierte Fresnillo in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 15.942 Tonnen Blei (+14,4% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2010), während die Zinkproduktion um 3,1% auf 17.180 Tonnen anstieg.

Zudem gab Fresnillo bekannt, dass die Errichtung des San Carlos-Schachts im Plan liege, um im vierten Quartal dieses Jahres abgeschlossen zu werden. Das 19,1 Mio. US-Dollar teure Projekt gibt dem Unternehmen einen direkten Zugang zur westlichen Zone der San Carlos-Ader und senkt so die Transport- und Hebekosten. Zudem hat das Unternehmen die Produktion auf der Saucito-Mine hochgefahren und das Produktionsziel für das Gesamtjahr dort von 4,7 auf 5,5 Mio. Unzen Silber angehoben.
 

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