Mit einer deutlichen Steigerung der Goldproduktion im Rücken hat der Konzern einen hohen Gewinn eingefahren, obwohl die Cashkosten gestiegen sind. Die Zeichen für Monument Mining stehen weiter auf Expansion.

Das Goldunternehmen Monument Mining (WKN: A0MSJR) hat seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2010/2011 vorgelegt, das am 30. Juni zu Ende gegangen ist. Die Bilanz des Unternehmens ist von deutlich steigenden Umsatz- und Ergebniszahlen geprägt, was vor allem auf eine klar ausgeweitete Goldproduktion der Selinsing-Mine zurückzuführen ist.

Der Blick auf die Zahlen: 44.438 Unzen Gold wurden produziert, allerdings „nur" 40.438 Unzen verkauft. Den durchschnittlichen Verkaufspreis je Feinunze beziffert Monument Mining auf 1.400 Dollar. Nicht vergessen werden darf, dass vor allem in der ersten Hälfte des vergangenen Geschäftsjahres noch Goldkurse zum Teil deutlich unter dem erzielten Durchschnittspreis zu sehen waren. Erst Ende des ersten Quartals kam es zu den starken Anstiegen beim Goldpreis, der im Juli noch einmal richtig Schwung aufnahm – und damit erst nach Ende des Geschäftsjahres von Monument Mining.

Dennoch ist es dem Unternehmen gelungen, Umsatz und Ergebnis gegenüber 2009/2010 massiv zu steigern. Das liegt neben den steigenden Goldpreisen vor allem an der deutlich erhöhten Produktion. 2009/2010 waren es lediglich 13.793 Unzen Gold, die gefördert und verkauft wurden. Infolge dessen hat sich der Umsatz von 16,32 Millionen Dollar auf nun erreichte 56,63 Millionen Dollar vervielfacht.

Der gestiegene Umsatz hat seine positiven Spuren im Gewinn des Konzerns hinterlassen, obwohl die Produktionskosten je Unze gestiegen sind. Diese lagen 2009/2010 noch bei 216 Dollar je Unze, 2010/2011 musste Monument Mining 242 Dollar aufwenden – im Schlussquartal sogar 262 Dollar. Der Zuwachs geht auf deutliche Steigerungen bei den Verarbeitungskosten zurück, die auf Jahresbasis um ein Drittel auf 120 Dollar je Unze gestiegen sind, im vierten Quartal 2010/2011 waren es sogar 138 Dollar.

Nichts desto trotz bleibt nicht zuletzt angesichts der Preisanstiege des Goldes eine hohe operative Gewinnspanne vorhanden. Monument Mining beziffert den Gewinn auf 31,25 Millionen Dollar bzw. 19 Cent je Aktie des Unternehmens. Gegenüber dem Verlust von 3,03 Millionen Dollar bzw. 2 Cent je Aktie aus dem vorangegangen Geschäftsjahr ist dies eine mehr als deutliche Verbesserung. Belastungen in Höhe von knapp 5,91 Millionen Dollar hat das Unternehmen aus Sonderfaktoren verbuchen müssen, unter anderem aus Neubewertungen von Derivaten.

Bei Monument Mining zeigt man sich zufrieden mit dem Jahresverlauf. Man habe die wichtigsten Meilensteine erreicht, sagt Konzernchef Robert Baldock. Die Zeichen für die Gesellschaft stehen weiter auf Expansion. Man will zum einen die Produktion weiter steigern, zum anderen aber auch die Explorationsaktivitäten forcieren. Dazu sollen auch neue Projekte in Südostasien gehören.

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