Für das Gesamtjahr 2011 hat die Deutsche Rohstoff AG (WKN A0XYG7) einen Nettogewinn von 10 Mio. Euro angekündigt. Nun legt man den ersten Halbjahresbericht der Unternehmensgeschichte nach HGB vor, in dem bereits ein Konzernüberschuss von 7,8 Mio. Euro ausgewiesen wird.

Neben der Konzernmutter Deutsche Rohstoff AG sind darin die Deutsche Rohstoff Australia, Wolfram Camp Mining, sowie die Deutsche Rohstoff USA sowie die 57%ige Beteiligung Tekton Energy einbezogen. Nicht konsolidiert sind hingegen die 47%ige Beteiligung an der Devonian Metals Kanada und der 25%ige Anteil an der Rhein Petroleum GmbH. Letztere sind als sogenannte „at equity“-Beteiligungen mit ihrem anteiligen Buchwert im Anlagevermögen des Deutsche Rohstoff-Konzerns aktiviert.

Von Januar bis Ende Juni erzielte der Konzern eine Gesamtleistung (Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge) von 14,7 Mio. Euro. Den Konzernüberschuss beziffert man in der selben Periode (nach den auf die anderen Gesellschafter entfallenden Anteilen) auf 7,8 Mio. Euro, während das EBIT (Earnings before interest and taxes, Gewinn vor Zinsen und Steuern) bei 8,5 Mio. Euro lag – und der Gewinn je Aktie (zum 30.06.2011) von 1,72 Euro.. Die Umsatzerlöse betrugen 8,4 Mio. Euro – 8,35 Mio. Euro davon stammten aus der Goldproduktion in Australien. Zum Gewinn trugen neben der Goldproduktion in Australien vor allem die Verkaufserlöse für die an Tulip Oil abgegebenen Anteile an der Rhein Petroleum bei (5,1 Mio. Euro).

Zudem meldete die deutsche Rohstoff AG zum 30.06.2011 für den Konzern ein Eigenkapital von 19,1 Mio.

Euro, was eine hohe Eigenkapital-Quote von 85,6% ergibt. Diese und die liquiden Mittel von 7,7 Mio. Euro unterstreichen nach Aussage der Vorstände Dr. Titus Gebel und Dr. Thomas Gutschlag „die finanzielle Unabhängigkeit und Handlungsfähigkeit des Konzerns. Zudem konnte ein im September 2010 aufgenommenes Darlehen u